Transfersperre: Chelsea kommt mit Bewährung davon
Der englische Topklub FC Chelsea ist wegen Verstößen auf dem Transfermarkt vom englischen Fußballverband FA mit einer zweijährigen Transfersperre auf Bewährung bestraft worden. Zudem muss der Klub aus London 13,4 Millionen Euro Strafe zahlen.
Insbesondere Verstöße "gegen Bestimmungen zu Spielerberatern, zur Zusammenarbeit mit Vermittlern und zu Investitionen Dritter in Spieler" habe sich Chelsea zu Schulden kommen lassen, schrieb der Verband. Eine frühere unabhängige Kommission hatte einen Abzug von sechs Punkten verhängt, stattdessen gibt es nun das Transferverbot auf Bewährung.
Die Vergehen hatten sich bereits unter dem vorherigen russischen Besitzer Roman Abramowitsch angesammelt. Die neuen Besitzer, ein Investorenkonsortium unter der Leitung von Todd Boehly, hätten diese bei ihrem Einstieg 2022 der FA gemeldet.
"Im Jahr 2022 meldete der Klub mögliche Verstöße gegen die Vereinsregeln in der Vergangenheit selbst an alle zuständigen Aufsichtsbehörden. Im Anschluss an diese Meldung hat er offen und transparent mit allen Aufsichtsbehörden zusammengearbeitet und unter anderem freiwillig und proaktiv Tausende von Dokumenten offengelegt", hieß es vom Verein selbst.
Abramowitsch, der den Verein 2003 gekauft hatte, musste Chelsea 2022 im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine verlassen. Bereits 2019 war der Top-Klub mit einer Sperre belegt worden - damals ohne Bewährung.
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