Rodríguez beendet Nationalmannschaftskarriere
Nach 15 Jahren und 131 Länderspielen hat Kolumbiens Fußball-Star James Rodríguez seine Nationalmannschaftskarriere beendet. Der ehemalige Profi des FC Bayern erklärte seinen Rücktritt in einer emotionalen Videobotschaft auf Instagram. "Nach vielen Jahren, vielen Spielen, vielen freudigen Momenten, aber auch schwierigen Zeiten habe ich das Gefühl, dass es an der Zeit ist, einen der wichtigsten Abschnitte meines Lebens abzuschließen", sagte der 35-Jährige.
"Die Farben der kolumbianischen Nationalmannschaft zu vertreten, war eine der größten Ehren meines Lebens", sagte Rodríguez zum Abschied. "Danke, Kolumbien. Für immer." Bei der Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada war Rodríguez mit Kolumbien im Achtelfinale nach Elfmeterschießen gegen die Schweiz (3:4) ausgeschieden.
Auch Kolumbiens Verbandspräsident Ramón Jesurún würdigte den langjährigen Kapitän: "Heute verabschieden wir uns nicht nur von einem außergewöhnlichen Fußballer, sondern von einer Legende, die eine Zeit vor und nach sich markiert hat."
Seinen größten Moment im Nationaltrikot erlebte Rodríguez bei der WM 2014 in Brasilien. Mit sechs Treffern wurde er Torschützenkönig des Turniers und führte Kolumbien ins Viertelfinale – die bislang beste WM-Platzierung des Landes. Bei der Copa América 2024 verpasste Rodríguez mit Kolumbien den Titel nur knapp. Im Finale unterlag die Auswahl Argentinien mit 0:1.
Nach FIFA-Kriterien ist Rodríguez mit 131 Einsätzen Rekordnationalspieler Kolumbiens. Mit 31 Toren liegt der Spielmacher zudem auf Platz zwei der ewigen Torschützenliste hinter Radamel Falcao.
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