Verband beantragt Untersuchung gegen Ex-Stürmerstar Eto'o
Der frühere Fußballstar Samuel Eto'o muss sich Vorwürfen der mutmaßlichen Korruption erwehren. Die Vereinigung der Amateurfußballvereine Kameruns (ACFAC) hat angesichts entsprechender Medienberichte eine Untersuchung gegen den kamerunischen Fußballverband und dessen Präsidenten Eto'o gefordert.
Dem einstigen Top-Stürmer wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem Freundschaftsspiel zwischen den beiden Ländern im Oktober 2023 eine unrechtmäßige Zahlung vom russischen Fußballverband erhalten zu haben. Nach Angaben der ACFAC verstieß der russische Verband gegen die Vertragsbedingungen mit dem kamerunischen, indem er rund 567.000 Euro auf ein Bankkonto überwiesen habe, das nicht dem kamerunischen Verband gehörte.
Die Vereinigung kündigte zudem an, vor kamerunischen Gerichten Klage gegen den ehemaligen Profi des FC Barcelona und von Inter Mailand einzureichen. In Russland soll eine separate Beschwerde gegen den russischen Verband vorgebracht werden.
Eto'o hatte sich im August hinter den umstrittenen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino gestellt und erklärt, dieser habe "nichts falsch gemacht". Infantino steht seit dem Scheitern seiner WM-Investorenpläne unter Druck.
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