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"Teil der Perlenkette": DOSB begrüßt WM-Zuschlag für München

Published on septembre 15, 2026 at 13:58

DOSB-Präsident Thomas Weikert — Michael Kappeler
DOSB-Präsident Thomas Weikert — Michael Kappeler

Für Präsident Thomas Weikert vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist die Vergabe der Leichtathletik-WM 2031 nach München "ein weiterer Teil der Perlenkette an Sportgroßveranstaltungen auf dem Weg zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland". Elf Tage vor dem nationalen Entscheid über den deutschen Bewerber für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 vermied Weikert aber eine Wertung.

"Dass Deutschland große Sportevents ausrichten kann, haben wir in diesem Jahr wieder mehrfach und zuletzt mit der großartigen Basketball-WM der Frauen in Berlin, der Reit-WM in Aachen oder der WM der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main unter Beweis gestellt", sagte der 64-Jährige dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Die bayerische Landeshauptstadt München, die am Dienstag auch den Zuschlag für das Finale der Fußball-Champions-League 2028 bekam, konkurriert mit Berlin und Köln/Rhein-Ruhr, die Delegierten des DOSB wählen auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. September in Baden-Baden den deutschen Kandidaten. Die bislang letzten Olympischen Spiele fanden 1972 in München statt. Danach scheiterten sieben deutsche Bewerbungen.

Weikert freute es zunächst, "dass Deutschland nach 1993 mit Stuttgart und 2009 mit Berlin im Jahr 2031 mit München wieder Ausrichter einer Leichtathletik-Weltmeisterschaft sein wird". Bei den European Championships 2022 habe sich gezeigt, "dass München ein fachkundiges und begeisterungsfähiges Leichtathletik-Publikum hat". Das Olympiastadion, das für die WM für mehr als 100 Millionen Euro renoviert wird, spielt auch im Münchner Olympiakonzept eine zentrale Rolle.

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