"Irre, fast unmöglich": Shelton von Rodman-Unterstützung berührt
Trinity Rodman wischte sich auf der Tribüne in Flushing Meadows einige Tränen aus den Augen: Gerade noch hatte der Fußball-Star mit Washington Spirit 0:3 gegen Boston Legacy verloren - da unterstützte sie schon wieder ihren Freund Ben Shelton beim US-Open-Finale im knapp 400 km entfernten New York.
"Ich wusste, dass es fast unmöglich sein würde, hierher zu kommen, aber schon allein den Versuch zu unternehmen, ist irre", sagte Shelton nach der Niederlage gegen Alexander Zverev (3:6, 6:7, 7:5, 2:6) und fügte an: "Sie ist irgendwie aufgetaucht, als ich am Verlieren war, was für sie wahrscheinlich blöd war, oder?"
Dass Rodman die Strapazen überhaupt auf sich genommen hatte, bedeute ihm "alles", betonte der Amerikaner sichtlich berührt: "Wir haben eine Menge füreinander geopfert. Wir sind um die ganze Welt gereist, um zu versuchen, einander zu unterstützen, wann immer wir können. Das bedeutet viel. Das Gleiche gilt für meine Familie und Freunde."
Auch Zverev wandte sich bei seiner Siegesrede an die 24-Jährige. "Ich dachte, du hattest heute ein Spiel, oder?", sagte der Hamburger lachend: "Auch dir herzlichen Glückwunsch. Du bist der Glücksbringer – nicht heute, aber normalerweise."
Trinity Rodmann, Tochter von Basketball-Ikone Dennis Rodmann, hatte Shelton, mit dem sie seit dem Frühjahr 2025 ein Paar ist, beim Turnier in Flushing Meadows bei einigen Spielen unterstützt. Darunter auch beim Fünf-Satz-Krimi gegen Carlos Alcaraz im Viertelfinale, der erst um 3:33 Uhr am Morgen geendet hatte.
Beim Finale war die Nationalspielerin, die als bestbezahlte Fußballerin der Welt gilt, aber wegen ihres Spiels der National Woman's Soccer League in Washington nicht erwartet worden. Der Anpfiff lag eine Stunde vor dem Start des Tennis-Finals. Doch Rodmann machte es für ihren Freund möglich.
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