US-Sänger D4vd muss sich wegen Mordvorwurfs vor Gericht verantworten
Der US-Sänger D4vd muss sich wegen des Vorwurfs der Tötung und Zerstückelung der 14-Jährigen Celeste Rivas Hernandez vor Gericht verantworten. Nach einer fünftägigen Voranhörung befand die Richterin Charlaine Olmedo am Montag in Los Angeles, dass genügend belastende Beweise für die Eröffnung eines Strafprozesses gegen den Musiker vorliegen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 21-Jährigen, der mit bürgerlichem Namen David Anthony Burke heißt, Mord, fortgesetzten sexuellen Missbrauch eines Kindes unter 14 Jahren und die unerlaubte Verstümmelung menschlicher Überreste vor. Burke weist alle Vorwürfe zurück.
Burkes Verteidigerin Blair Berk erklärte während der Anhörung, es gebe "keinen Beweis für einen vorsätzlichen Tötungsentschluss". Staatsanwältin Beth Silverman entgegnete, in dem Fall klinge "nichts nach einem Unfall".
Nach Darstellung der Anklage begann Burke eine sexuelle Beziehung mit Celeste Rivas Hernandez, als sie 13 und er 18 Jahre alt war. Das Mädchen habe im April 2025 gedroht, die Beziehung öffentlich zu machen und damit seine Karriere zu beenden. Rund 24 Stunden später soll Burke die Jugendliche mit einem von ihm bezahlten Fahrdienst zu seinem Haus gebracht und dort erstochen haben.
Bei der Voranhörung legte die Staatsanwaltschaft unter anderem Textnachrichten der Jugendlichen und Bestellbelege des Musikers vor. Demnach kaufte Burke Kettensägen, ein aufblasbares Becken und einen transportablen Verbrennungsofen, der jedoch zu klein gewesen sei, um die Leiche zu beseitigen.
Die stark verweste und zerstückelte Leiche wurde im September 2025 im Kofferraum eines auf Burke zugelassenen Teslas entdeckt. Der Wagen war zuvor von den Hollywood Hills auf einen Abschlepphof gebracht worden.
D4vd wurde 2022 mit dem Tiktok-Hit "Romantic Homicide" bekannt. Bei einer Verurteilung drohen ihm lebenslange Haft oder die Todesstrafe.
se/
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