Duell gegen das Geburtsland: Haaland zählt auf die Presse
Vor dem besonderen Duell gegen sein Geburtsland hat Norwegens Starstürmer Erling Haaland bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit ersten Psychospielchen begonnen und zählt dabei auch auf die Mithilfe der Presse. "Ich denke, es gibt einige klare Favoriten - und England gehört dazu", sagte Haaland vor dem Viertelfinale gegen die Three Lions am Samstagabend (23 Uhr/MagentaTV): "Ihr solltet den englischen Jungs ordentlich Druck machen." Norwegen geht als klarer Außenseiter ins Spiel.
Doch bei der ersten WM-Teilnahme seit 1998 liegt den Skandinaviern die Rolle des Underdogs. "Mit Norwegen im WM-Viertelfinale zu stehen, ist selbst für mich ziemlich überraschend", sagte Haaland: "Gegen Brasilien zu spielen, war für uns Norweger schon irgendwie verrückt, gegen Brasilien zu gewinnen und dann im Viertelfinale der WM in den USA gegen England anzutreten – das ist schon etwas ganz Besonderes."
Auch für ihn persönlich sei es besonders, "weil ich in England spiele und dort geboren wurde – und man trifft auch auf Teamkollegen und so weiter. Es ist eine interessante Konstellation, es wird sicher ein schönes Spiel." Haaland (25) kam in England zur Welt, da sein Vater Alf-Inge Haaland damals für Leeds United spielte.
Bei seinem ersten großen internationalen Turnier glänzt Haaland für sein Land. Bislang erzielte er sieben Treffer in vier Spielen.
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