Zahl der Toten nach Erdbeben in Kolumbien auf 216 korrigiert
Nach dem verheerenden Erdbeben in Kolumbien haben die Behörden die Zahl der Todesopfer auf 216 nach unten korrigiert. Die Behörden hatten die Zahl der Todesopfer zuvor mit 241 angegeben.
Die Rettungskräfte bargen derweil am Dienstag (Ortszeit) eine 32-jährige Frau lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes. Daniela Largo wurde in eine blaue Decke gehüllt aus den Trümmern getragen, während sich die Rettungskräfte umarmten und Angehörige vor Freude jubelten.
Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte sich am Montag ereignet. Das Epizentrum lag nahe der westkolumbianischen Gemeinde San José del Palmar im Departamento Chocó, einer relativ armen Region an der Pazifikküste. Mehr als hundert Wohn- und Bürogebäude in mehreren Städten und Orten stürzten in sich zusammen.
Soldaten, Feuerwehrleute und Freiwillige durchsuchten weiter eingestürzte Gebäude. In Pereira und in Cali setzten Rettungskräfte Kräne, Spürhunde und schwere Maschinen ein. Freiwillige bildeten Menschenketten, um die Trümmer von Hand zu räumen, in der Hoffnung, unter den Trümmern verschüttete Menschen zu erreichen.
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