WM: Noch fünf Bundesliga-Spieler dabei - Premier League vorn
Die Bundesliga nimmt bei der Fußball-WM im Vergleich zu den anderen Topligen nur noch eine Nebenrolle ein. Ganze fünf Spieler der vier Halbfinalisten stehen in Deutschland unter Vertrag. Im Vergleich zur englischen Premier League (41), La Liga aus Spanien (28), der französischen Ligue 1 (13) und auch der italienischen Serie A (6) bedeutet das nur Platz fünf.
Immerhin: Mindestens einen Weltmeister wird die Bundesliga am Ende stellen, schließlich verteilt sich das Quintett auf alle vier Halbfinalisten. Bei England stehen in Harry Kane (Bayern München) und Jarell Quansah (Bayer Leverkusen) gleich zwei Deutschland-Legionäre im Kader. Auch die übrigen drei spielen entweder bei Bayern oder Bayer: Frankreich hat Michael Olise (München) im Kader, Spanien Alejandro Grimaldo (Leverkusen), Argentinien Exequiel Palacios (Leverkusen).
In den Halbfinals wird es zudem zu zahlreichen Duellen von Klubkollegen kommen. Allein im argentinischen Kader stehen sechs Profis aus der englischen Premier League, darunter Enzo Fernández von FC Chelsea oder Cristian Romero (Tottenham Hotspur). Umgekehrt steht indes kein englischer Nationalspieler in Argentinien unter Vertrag.
Bei Frankreich wiederum spielen in Aurélien Tchouaméni (Real Madrid) und Jules Koundé (FC Barcelona) zwei Akteure im Land des kommenden Gegners Spanien. Umgekehrt gilt dies nur für Fabian Ruiz, der bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht.
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