Alnylam Pharmaceuticals, Inc. (Nasdaq: ALNY), das führende Unternehmen für RNAi-Therapeutika, hat heute auf dem European Society of Cardiology (ESC) Congress 2026 neue Daten vorgestellt, die die Wirksamkeit des RNAi-basierten Gen-Silencing bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen belegen. Die Ergebnisse untermauern das klinische Profil von AMVUTTRA® (Vutrisiran) bei Patientengruppen mit Transthyretin-Amyloidose (ATTR), in verschiedenen Behandlungskontexten und bei unterschiedlichen Krankheitsverläufen. Die Daten erweitern zudem das Anwendungspotenzial der RNAi auf die unkontrollierte Hypertonie, die weltweit häufigste Ursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
„Mit dem Potenzial, das unsere RNAi-Therapieplattform bietet, haben wir die Möglichkeit, die kardiovaskuläre Versorgung grundlegend zu verändern“, so Pushkal Garg, M.D., Chief Research and Development Officer bei Alnylam. „Die auf der ESC vorgestellten Daten zeigen die Konsistenz der klinischen Ergebnisse, die durch das RNAi-basierte TTR-Silencing erzielt wurden, und bestärken uns in unserer Überzeugung, dass AMVUTTRA eine Erstlinien-Behandlungsoption für ATTR-CM darstellt. Mit Zilebesiran haben wir das Potenzial, die Präzision und dauerhafte Wirksamkeit der RNAi-Technologie auf unkontrollierte Hypertonie auszuweiten. Zusammen spiegeln diese Programme unsere Ambition wider, den Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen für Patienten mit hohem ungedecktem Bedarf zu verändern.“
Analysen zu Vutrisiran
Die vorab festgelegte Subgruppenanalyse von HELIOS-B zeigt einen konsistenten klinischen Nutzen von Vutrisiran in allen aktuellen Behandlungsszenarien bei ATTR-CM
Eine aktuelle mündliche Präsentation stellte eine vorab festgelegte Subgruppenanalyse der klinischen Phase-3-Studie HELIOS-B vor, in der die Wirksamkeit von Vutrisiran in Abhängigkeit von der Tafamidis-Einnahme zum Studienbeginn untersucht wurde. Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgte zeitgleich im Journal of the American College of Cardiology.
An der HELIOS-B-Studie nahmen 654 randomisierte und behandelte Patienten teil, von denen 259 Patienten (40 %) zu Studienbeginn bereits Tafamidis erhielten. Der Behandlungseffekt von Vutrisiran auf den primären zusammengesetzten Endpunkt, der die Gesamtmortalität und wiederkehrende kardiovaskuläre Ereignisse über einen Zeitraum von 33 bis 36 Monaten umfasste, war unabhängig von der Einnahme von Tafamidis zu Studienbeginn konsistent, was auf klinische Vorteile bei breit gefächerten Patientengruppen hindeutet, einschließlich derjenigen, die Stabilisatoren erhielten.
Sowohl die Gesamtmortalität als auch zusätzliche kardiovaskuläre Endpunkte zeigten einen ähnlichen positiven Effekt bei Patienten, die zu Studienbeginn Tafamidis erhielten („Kombinationspopulation“), und bei Patienten, die dies nicht taten („Monotherapie-Population“). Die Behandlung mit Vutrisiran bewahrte in beiden Gruppen die funktionelle Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Placebo, gemessen anhand des Sechs-Minuten-Gehtests. Eine Verbesserung des Gesundheitszustands bei der Behandlung mit Vutrisiran im Vergleich zu Placebo, gemessen anhand des Gesamtwerts des Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire, wurde sowohl in der Gruppe, die eine Monotherapie erhielt, als auch in der Kombinationsgruppe beobachtet, wobei bei Patienten, die zu Studienbeginn Tafamidis erhielten, ein abgeschwächter Effekt festzustellen war. Die Sicherheitsergebnisse waren insgesamt ähnlich im Vergleich zwischen der Kombination aus Vutrisiran und Tafamidis einerseits und Tafamidis allein andererseits sowie zwischen der Vutrisiran-Monotherapie und Placebo. Das Ziel der HELIOS-B-Studie bestand nicht darin, den Nutzen von Vutrisiran speziell bei der Patientengruppe nachzuweisen, die zu Studienbeginn bereits eine Hintergrundtherapie mit Tafamidis erhielt. Diese Ergebnisse untermauern die Wirksamkeit von Vutrisiran in allen derzeitigen Behandlungsumgebungen bei ATTR-CM und rechtfertigen eine weitere Evaluierung von Kombinationsstrategien zum TTR-Silencing und zur TTR-Stabilisierung.
Weitere HELIOS-B-Analysen unterstreichen die potenziellen positiven Effekte von Vutrisiran auf die multisystemische Belastung bei ATTR-CM
Weitere Analysen, die auf der ESC vorgestellt wurden, unterstreichen die multisystemische Belastung durch ATTR-CM und die Bedeutung der Bewertung von Messgrößen, die über die herkömmlichen kardialen Endpunkte hinausgehen. Praxisdaten aus dem französischen nationalen Gesundheitsdatensystem zeigten, dass Patienten mit ATTR-CM im Vergleich zu einer entsprechenden Kontrollgruppe eine signifikant höhere Belastung durch extrakardiale Manifestationen in mehreren Organsystemen aufwiesen. Mehrere dieser Manifestationen wurden bereits Jahre vor der Diagnose von ATTR-CM dokumentiert und nahmen im Laufe der Zeit tendenziell zu, was auf eine langwierige Phase vor der Diagnose mit fortschreitender Beteiligung mehrerer Organsysteme hindeutet.
Eine Post-hoc-Analyse der HELIOS-B-Studie bewertete die Auswirkungen einer Behandlung mit Vutrisiran auf die intrinsische Kapazität, ein zusammengesetzter Messwert, der Bewegungsfähigkeit, kognitive Fähigkeiten, Vitalität, psychisches Wohlbefinden und Sinnesfunktionen umfasst und sich am Rahmenkonzept der Weltgesundheitsorganisation für eine integrierte Versorgung älterer Menschen orientiert. In der gesamten Studienpopulation wiesen die Patienten, die mit Vutrisiran behandelt wurden, im Vergleich zur Placebo-Gruppe einen um 25 % geringeren Rückgang des intrinsischen Kapazitätsscores gegenüber dem Ausgangswert sowie eine um 52 % geringere Wahrscheinlichkeit eines solchen Rückgangs auf. Dies deutet darauf hin, dass die Behandlung mit Vutrisiran dazu beitragen könnte, die funktionelle Reserve zu erhalten und ein gesundes Altern bei Patienten mit ATTR-CM zu fördern.
Eine separate Post-hoc-Sicherheitsanalyse der HELIOS-B-Studie ergab, dass Patienten, die mit Vutrisiran behandelt wurden, im Vergleich zur Placebo-Gruppe sowohl in der Gesamtstudienpopulation als auch in der Monotherapie- und der Kombinationspopulation insgesamt weniger unerwünschte Ereignisse aufwiesen. Zu den häufigsten Systemorganklassen in der Gesamtpopulation gehörten Magen-Darm-Erkrankungen und Störungen des Nervensystems, bei denen im Vergleich zu Placebo die niedrigsten Raten von unerwünschten Ereignissen beobachtet wurden, nämlich 42 % bzw. 41 %; bei Augenerkrankungen lag die Ereignisrate unter Vutrisiran im Vergleich zu Placebo um 46 % niedriger.
Gepoolte Phase-3-Daten bestätigen die konsistenten Behandlungseffekte des RNAi-basierten TTR-Silencing bei beiden Geschlechtern
Eine gepoolte Analyse von 1.402 Patienten (203 Frauen, 1.199 Männer) aus vier Phase-3-Studien zu Vutrisiran und Patisiran liefert weitere Belege für den klinischen Nutzen des RNAi-vermittelten TTR-Silencing bei beiden Geschlechtern. Trotz geschlechtsspezifischer Baseline-Unterschiede im Krankheitsbild zu Studienbeginn waren die Behandlungseffekte bei Frauen und Männern sowohl bei ATTR-CM als auch bei Polyneuropathie bei hereditärem ATTR (hATTR-PN) konsistent, einschließlich klinischer, Biomarker-, funktioneller, gesundheitsbezogener und echokardiographischer Messgrößen.
„Diese Daten untermauern die umfassende und konsistente Evidenzbasis, die das RNAi-vermittelte TTR-Silencing bei ATTR-CM stützt“, so Teresa Trenkwalder, M.D., Oberärztin, TUM Klinikum Deutsches Herzzentrum. „Die Analysen zu Vutrisiran belegen über verschiedene Patientengruppen, Behandlungsumfelder und Krankheitsverläufe hinweg den klinischen Nutzen, der durch die Reduzierung der TTR-Produktion an der Quelle erzielt werden kann.“
Analyse von Zilebesiran
Die Phase-2-Studie KARDIA-3 evaluierte Zilebesiran, ein in der Erprobung befindliches RNAi-Therapeutikum mit dem Potenzial, bei Patienten mit unkontrollierter Hypertonie und hohem kardiovaskulärem (Cardio Vascular, CV) Risiko, die mit zwei oder mehr blutdrucksenkenden Basistherapeutika behandelt wurden, durch eine zweimal jährliche Verabreichung eine kontinuierliche Kontrolle des Blutdrucks (Blood Pressure, BP) zu gewährleisten. Bei Patienten, die bereits eine Diureatika-Hintergrundmedikation mit einem systolischen BP (SBP) in der Arztpraxis von ≥ 140 mmHg zu Studienbeginn erhielten, führte Zilebesiran zu einer stärkeren Senkung des mittleren SBP in der Arztpraxis und des 24-Stunden-Ambulanz-SBP als in der gesamten Studienpopulation. Darüber hinaus zeigten die mit Zilebesiran behandelten Patienten über den gesamten Tagesverlauf hinweg, einschließlich der Nachtstunden, eine Senkung des SBP. Ähnliche Beobachtungen konnten bei Patienten gemacht werden, die zu Studienbeginn eine gestörte nächtliche Blutdrucksenkung aufwiesen. Diese Befunde sind angesichts des Zusammenhangs zwischen erhöhtem nächtlichem Blutdruck und kardiovaskulärem Risiko potenziell von Bedeutung. Das Sicherheitsprofil in dieser Post-hoc-Untergruppe war konsistent mit dem umfassenderen Phase-2-Programm zu Zilebesiran. Diese Ergebnisse unterstützen die Evaluierung von Zilebesiran in der laufenden globalen Phase-3-Studie zu kardiovaskulären Endpunkten, ZENITH, zusätzlich.
Zilebesiran wird im Rahmen von Alnylams 10. „RNAi Roundtable“-Reihe am 17. September 2026 um 10:30 a.m. ET vorgestellt.
Um die Präsentationen von Alnylam auf dem ESC Congress 2026 anzusehen, besuchen Sie bitte Capella. Alnylam wird während des Kongresses möglicherweise weitere Daten und Informationen über seine Investoren-Website und/oder Capella veröffentlichen.
AMVUTTRA® (Vutrisiran) INDIKATIONEN UND WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
Indikationen
In der EU ist AMVUTTRA® (Vutrisiran) zur Behandlung folgender Erkrankungen indiziert:
- hereditäre Transthyretin-Amyloidose bei erwachsenen Patienten mit einer Polyneuropathie im Stadium 1 oder 2 (hATTR-PN).
- Wildtyp- oder hereditäre Transthyretin-Amyloidose bei erwachsenen Patienten mit Kardiomyopathie (ATTR-CM).
Die Verfügbarkeit in der EU ist abhängig von den örtlichen Erstattungsfristen.
Wichtige Sicherheitshinweise
Verringerte Vitamin-A-Spiegel im Serum und empfohlene Supplementierung
Die Behandlung mit Vutrisiran kann zu einem Abfall des Vitamin-A-Spiegels im Serum führen. Patienten wird daher empfohlen, täglich etwa 2.500 IE bis 3.000 IE Vitamin A einzunehmen, wobei dieser Wert jedoch nicht überschritten werden sollte.
Nebenwirkungen
Häufig berichtete Nebenwirkungen während der Behandlung mit Vutrisiran waren Reaktionen an der Injektionsstelle sowie erhöhte Werte der alkalischen Phosphatase und der Alanin-Transaminase im Blut.
Für weitere Informationen zu Vutrisiran lesen Sie bitte die vollständige Zusammenfassung der Produktmerkmale.
ONPATTRO® (Patisiran) INDIKATION UND WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
Indikation
ONPATTRO® (Patisiran) ist in der EU zur Behandlung der hereditären, durch Transthyretin vermittelten (hATTR) Amyloidose bei Erwachsenen mit einer Polyneuropathie im Stadium 1 oder 2 indiziert.
Wichtige Sicherheitshinweise
Reduzierter Vitamin-A-Spiegel im Serum und empfohlene Supplementierung
Eine Behandlung mit Patisiran kann den Vitamin-A-Spiegel im Serum senken. Patienten wird daher eine Supplementierung mit etwa 2.500 IE bis 3.000 IE Vitamin A pro Tag empfohlen, wobei dieser Wert nicht überschritten werden sollte.
Nebenwirkungen
Zu den häufigsten Nebenwirkungen, die bei mit Patisiran behandelten Patienten auftraten, zählten periphere Ödeme (30 %) und infusionsbedingte Reaktionen (19 %).
Weitere Informationen zu Patisiran finden Sie in der vollständigen Zusammenfassung der Produktmerkmale
Über AMVUTTRA® (Vutrisiran)
AMVUTTRA® (Vutrisiran) zeigt Stärke beim RNAi-gestützten Silencing von Transthyretin (TTR) und bewirkt eine schnelle Herabsetzung des TTR-Spiegels an der Quelle der Erkrankung, um die zugrunde liegende Ursache der Transthyretin-Amyloidose (ATTR) zu bekämpfen. In der Phase-3-Studie HELIOS-B senkte AMVUTTRA das Risiko für die Gesamtmortalität und für wiederkehrende kardiovaskuläre Ereignisse im Vergleich zu Placebo in der Gesamtpopulation sowie in der Monotherapie-Population über einen Zeitraum von 36 Monaten um 28,2 % bzw. 32,8 %. Es handelt sich um den einzigen TTR-Silencer, der weltweit sowohl für Polyneuropathie bei hereditärer Transthyretin-vermittelter Amyloidose (hATTR-PN) als auch für Kardiomyopathie bei Wildtyp- oder hereditärer Transthyretin-vermittelter Amyloidose (ATTR-CM) zugelassen ist. AMVUTTRA wird einmal vierteljährlich durch subkutane Injektion verabreicht.
Über Transthyretin Amyloidosis (ATTR)
Die Transthyretin-Amyloidose (ATTR) ist eine unterdiagnostizierte, schnell fortschreitende, schwerwiegende und tödliche Erkrankung, die durch pathogene Transthyretin (TTR)-Proteine verursacht wird, die sich als Amyloidablagerungen in verschiedenen Körperregionen wie Nerven, Herz und Magen-Darm-Trakt ansammeln. Patienten können an Polyneuropathie, Kardiomyopathie oder an beiden Krankheitsbildern leiden. Es gibt zwei verschiedene Formen der ATTR: die hereditäre ATTR (hATTR), die durch eine TTR-Genvariante verursacht wird, und die Wildtyp-ATTR (wtATTR), die ohne eine TTR-Genvariante auftritt. Schätzungen zufolge leben weltweit mehr als 500.000 Menschen mit ATTR, von denen etwa 80 % nicht diagnostiziert sind.
Über Zilebesiran
Zilebesiran ist ein in der klinischen Entwicklung befindliches, subkutan verabreichtes RNAi-Therapeutikum zur Senkung des kardiovaskulären (Cardiovascular, CV) Risikos bei Bluthochdruckpatienten mit hohem Risiko oder mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Cardiovascular Disease, CVD). Zilebesiran zielt auf Angiotensinogen (AGT) ab, den wichtigsten Vorläufer im Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS), das eine Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks (Blood Pressure, BP) spielt und die kardiovaskuläre sowie die Nierengesundheit beeinflusst. Klinische Studiendaten belegen, dass Zilebesiran das Potenzial besitzt, bei einer breiten Patientengruppe mit Bluthochdruck durch eine zweimal jährlich erfolgende Verabreichung eine kontinuierliche Blutdruckkontrolle zu gewährleisten. Zilebesiran wird derzeit in einer Phase-3-Studie zu kardiovaskulären Endpunkten, der ZENITH-Studie, untersucht. Im Rahmen dieser Studie soll die Fähigkeit des Wirkstoffs bewertet werden, das Risiko für kardiovaskuläre Todesfälle, nicht tödliche Myokardinfarkte, nicht tödliche Schlaganfälle oder Herzinsuffizienzereignisse bei Patienten mit Bluthochdruck und bestehender oder hohem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen trotz der Einnahme von mindestens zwei oder mehr blutdrucksenkenden Medikamenten zu senken. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zilebesiran wurden weder von der FDA, der EMA noch von einer anderen Gesundheitsbehörde bestätigt oder bewertet. Zilebesiran wird gemeinsam von Alnylam und Roche entwickelt und vermarktet.
Über Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck
Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Cardiovascular Disease, CVD) sind eine globale Gesundheitskrise und weltweit eine der häufigsten Todesursachen: Jedes Jahr sind sie für etwa 20 Millionen Todesfälle verantwortlich. Bluthochdruck ist die Hauptursache und der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schätzungsweise einer von drei Erwachsenen weltweit leidet an Bluthochdruck. Trotz der breiten Verfügbarkeit von Blutdrucksenkern erreichen und halten bis zu 80 % aller Patienten sowie bis zu ein Drittel der behandelten Patienten ihre Blutdruckzielwerte (Blood Pressure, BP) nicht ein. Selbst wenn der BP scheinbar gut eingestellt ist, kann die kontinuierliche Kontrolle des BP suboptimal bleiben, was zu Schwankungen des BP über einen Zeitraum von 24 Stunden sowie langfristig zu einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und Endorganschäden bei den Patienten führt.
Über RNAi
RNAi (RNA-Interferenz) ist ein natürlicher zellulärer Prozess des Gen-Silencing und einer der vielversprechendsten und sich am schnellsten entwickelnden Forschungsbereiche in der heutigen Biologie und Arzneimittelentwicklung. Ihre Entdeckung wurde als „ein bedeutender wissenschaftlicher Durchbruch, wie er etwa einmal pro Jahrzehnt vorkommt“ gefeiert und im Jahr 2006 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet. Durch die Nutzung des natürlichen biologischen Prozesses der RNAi in unseren Zellen ist eine neue Klasse von Arzneimitteln, die als RNAi-Therapeutika bekannt sind, mittlerweile Realität geworden. Kleine interferierende RNA (small interfering RNA, siRNA), jene Moleküle, die die RNAi vermitteln und die Grundlage der RNAi-Therapieplattform von Alnylam bilden, wirken vorgelagert zu den heutigen Medikamenten, indem sie die Boten-RNA (messenger RNA, mRNA) – die genetischen Vorläufer –, die für krankheitsverursachende Proteine oder Proteine der Krankheitswege kodieren, wirksam stilllegen und so deren Bildung verhindern. Dies ist ein revolutionärer Ansatz mit dem Potenzial, die Versorgung von Patienten mit genetischen und anderen Erkrankungen zu transformieren.
Über Alnylam Pharmaceuticals
Alnylam (Nasdaq: ALNY) ist ein führendes globales Biopharmaunternehmen und Pionier der RNA-Interferenz (RNAi)-Revolution. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Entwicklung bahnbrechender Therapien, die das Potenzial haben, Krankheiten zu verhindern, zum Stillstand zu bringen oder ihren Krankheitsverlauf umzukehren. Alnylam treibt seit über zwei Jahrzehnten die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung auf dem Gebiet der RNAi voran. Das Unternehmen konnte dabei entscheidende Durchbrüche erzielen und sechs zugelassene Arzneimittel auf den Markt bringen. Alnylam vertreibt seine Arzneimittel in mehr als 70 Ländern und verfügt über eine schnell wachsende und solide Produktpipeline. Das Unternehmen wird zudem regelmäßig als außergewöhnlicher Arbeitgeber und sozial verantwortliches Unternehmen gewürdigt. Das Unternehmen verfolgt konsequent seine Strategie Alnylam 2030, um Innovationen voranzutreiben, deren Wirkung zu verstärken und so die menschliche Gesundheit nachhaltig zu verändern. Alnylam veröffentlicht regelmäßig Informationen, die für Anleger von Bedeutung sein können. Diese finden Sie im Bereich „Investoren“ auf der Unternehmenswebsite unter https://investors.alnylam.com/. Wir empfehlen Investoren und potenziellen Investoren, die Website von Alnylam regelmäßig zu besuchen.
Zukunftsgerichtete Aussagen von Alnylam
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen Aussagen zu den Erwartungen, Überzeugungen, Zielen, Plänen oder Aussichten von Alnylam, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Aussagen zur potenziellen Wirksamkeit oder Sicherheit von Vutrisiran bei der Behandlung von ATTR-CM, auch in Kombination mit einem Stabilisator; dem potenziellen klinischen Nutzen, der durch die Reduzierung der TTR-Produktion an der Quelle über verschiedene Patientengruppen, Behandlungsumgebungen und Krankheitsverläufe hinweg erzielt werden kann; dem Potenzial von AMVUTTRA, als Erstlinienbehandlung bei ATTR-CM eingesetzt zu werden; dem Potenzial von Zilebesiran, die Präzision und Dauerhaftigkeit der RNAi zu verbessern und bei Patienten mit unkontrollierter Hypertonie durch eine zweimal jährlich erfolgende Verabreichung eine kontinuierliche Blutdruckkontrolle zu gewährleisten; der Fähigkeit von Alnylam, die kardiovaskuläre Versorgung zu revolutionieren und den Verlauf kardiovaskulärer Erkrankungen bei Patienten mit hohem ungedecktem Bedarf zu verändern; sowie der Fähigkeit von Alnylam, seine Strategie Alnylam 2030 umzusetzen, um Innovationen zu beschleunigen und die Wirkung zu skalieren, um die menschliche Gesundheit zu transformieren. Die tatsächlichen Ergebnisse und zukünftigen Pläne können aufgrund verschiedener bedeutender Risiken, Unsicherheiten und anderer Faktoren erheblich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen dargestellten abweichen. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten zählen unter anderem: die Fähigkeit von Alnylam, seine Strategie Alnylam 2030 erfolgreich umzusetzen; die Fähigkeit von Alnylam, seine zugelassenen Produkte, einschließlich AMVUTTRA, weltweit erfolgreich auf den Markt zu bringen, zu vermarkten und zu verkaufen; die Fähigkeit von Alnylam, neuartige Wirkstoffkandidaten und Verabreichungsansätze zu entdecken und zu entwickeln sowie die Wirksamkeit und Sicherheit seiner Produktkandidaten erfolgreich nachzuweisen; die präklinischen und klinischen Ergebnisse zu den Produktkandidaten von Alnylam; Maßnahmen oder Empfehlungen von Zulassungsbehörden sowie die Fähigkeit von Alnylam, behördliche Zulassungen für seine Produktkandidaten zu erhalten und aufrechtzuerhalten, ebenso wie eine vorteilhafte Preisgestaltung und Erstattung von Kosten zu erreichen; Verzögerungen, Unterbrechungen oder Ausfälle bei der Herstellung und Lieferung der vermarkteten Produkte von Alnylam oder seiner Produktkandidaten; die Erlangung, Aufrechterhaltung und der Schutz geistigen Eigentums; die Fähigkeit von Alnylam, sein Wachstum und seine Betriebsausgaben durch disziplinierte Investitionen in den Geschäftsbetrieb zu kontrollieren; die Fähigkeit von Alnylam, strategische geschäftliche Kooperationen aufrechtzuerhalten; die Abhängigkeit von Alnylam von Dritten bei der Entwicklung und Vermarktung bestimmter Produkte; der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten und behördlichen Ermittlungen; das Risiko künftiger Rechtsstreitigkeiten und behördlicher Ermittlungen; sowie unerwartete Ausgaben; ebenso wie jene Risiken und Ungewissheiten, die im Abschnitt „Risikofaktoren“ des bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereichten Jahresberichts 2025 von Alnylam auf Formular 10-K ausführlicher erörtert werden und die von Zeit zu Zeit in den nachfolgenden Quartalsberichten von Alnylam auf Formular 10-Q sowie in anderen bei der SEC eingereichten Unterlagen aktualisiert werden können. Alnylam lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.
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