"Infantino muss gehen": Figo fordert Rücktritt von FIFA-Boss
Der frühere Weltfußballer Luís Figo hat FIFA-Präsident Gianni Infantino in aller Deutlichkeit zum Rücktritt aufgefordert. "Ich könnte 10.000 Wörter über die Probleme der FIFA schreiben. Aber die Lösung erfordert nur drei: Infantino muss gehen", schrieb der Portugiese in einem Gastbeitrag für die englische Daily Mail: "Infantino hat das Amt des FIFA-Präsidenten herabgewürdigt, das er eigentlich aufwerten wollte. Er hat gelogen, getäuscht und versucht, sich auf Kosten des Sports, dem er eigentlich dienen sollte, persönlich zu bereichern."
Es sei für Infantino "zu spät, seine Würde zu retten", führte Figo aus, "aber es ist noch nicht zu spät, den Fußball zu retten. Er sollte gehen. Sofort". Er habe in seiner Zeit im Weltfußball "schon einige Schurken kennengelernt", führte der 53-Jährige aus: "Aber was in den letzten 10 Tagen ans Licht gekommen ist, ist das niederträchtigste, hinterhältigste und feige egoistischste Verhalten, das ich je erlebt habe."
Es sei für ihn aber "keine Überraschung, wenn man die lange Liste der Missbräuche betrachtet, die er dem Ansehen des Fußballs zugefügt hat". Dabei nannte Figo beispielsweise die Rücknahme der Sperre von US-Spieler Folarin Balogun bei der WM oder die verlängerte Halbzeitshow im Finale. Infantino stehe "nichts im Weg, wenn es darum geht, seinen Freunden zu gefallen". Der FIFA-Boss pflege eine "Herrschaft des schrecklichen Eigeninteresses", betonte der Weltfußballer von 2001.
© 2008-2026 Sport-Informations-Dienst
Latest stories
Jornal Arte
Uma mulher visita o distrito de arte 798...
Jornal Seca
Uma placa de "Proibido Pescar" aparece no Falmer Pond, lagoa que secou, em Falmer, East Sussex...
Meio Ambiente Mais de 100 mortos por inundações e deslizamentos na Índia
Inundações e deslizamentos de terra provocados pelas chuvas de monção deixaram mais de 100 mortos desde julho na Índia, segundo dados oficiais divulgados nesta quarta-feira (5).Milhares de pessoas foram...