113. Tour de France: Vorschau auf die 18. Etappe
Florian Lipowitz und Jonas Vingegaard sind verletzt raus, das fulminante Tour-Finale ist damit zweier potenzieller Hauptdarsteller beraubt. Doch die Kulisse ist mit drei spektakulären Alpen-Etappen weiterhin oscarreif - auch wenn das 18. Teilstück nur einen kleinen Teaser für das Geschehen der folgenden Tage bietet.
Keine Höchstschwierigkeiten, wohl aber fünf Bergwertungen sind auf den 185,2 km von Vorion nach Orcières-Merlette zu absolvieren, auf den letzten rund 110 km geht es dabei mehr oder weniger konsequent bergauf.
Ob sich die Topfahrer der Gesamtwertung frühzeitig zeigen, ist angesichts der ungleich schwereren Etappen am Freitag und Samstag fraglich - es könnte hingegen ein Tag der Ausreißer werden. Schon an der Cote d'Engins (1. Kategorie) am Ende der ersten Rennstunde dürfte sich eine größere Fluchtgruppe abgesetzt haben.
Die Bergankunft in Orcières-Merlette (1. Kategorie) ist nicht sonderlich lang (7,1 km) und nicht sonderlich steil (6,7 Prozent im Schnitt), gegen Ende einer sehr schnell gefahrenen Etappe aber fordernd.
Zum sechsten Mal ist die Skistation nordöstlich von Gap auf 1825 m Höhe Tour-Etappenort. 2020 gewann dort zuletzt Primoz Roglic. Der heute für das Red Bull-Team tätige, aber nicht für die Tour nominierte Slowene, verlor später in einem grandiosen vermasselten Bergzeitfahren der vorletzten Etappe den Gesamtsieg.
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