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Behörden: Waldbrand in Spanien nördlich von Madrid extrem schwer zu bekämpfen

Published on Julho 21, 2026 at 14:31

Der Waldbrand rund hundert Kilometer nördlich von Madrid ist nach Einschätzung der spanischen Behörden extrem schwierig zu bekämpfen. Über 600 Feuerwehrleute und Soldaten sowie 29 Löschfluggeräte waren demnach in der Provinz Guadalajara im Einsatz. — Handout / AFP
Der Waldbrand rund hundert Kilometer nördlich von Madrid ist nach Einschätzung der spanischen Behörden extrem schwierig zu bekämpfen. Über 600 Feuerwehrleute und Soldaten sowie 29 Löschfluggeräte waren demnach in der Provinz Guadalajara im Einsatz.

Der Waldbrand rund hundert Kilometer nördlich von Madrid ist nach Einschätzung der spanischen Behörden extrem schwierig zu bekämpfen. Über 600 Feuerwehrleute und Soldaten sowie 29 Löschfluggeräte waren demnach am Dienstag in der Provinz Guadalajara im Einsatz. Rund 1200 Menschen in 34 Ortschaften mussten bisher ihre Häuser verlassen und die Flammen verschlangen bereits 29.000 Hektar Land. In einer Reihe von anderen Orten wurden die Menschen indes aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben.

Der Regionalpräsident von Kastilien-La Mancha, Emiliano García Page, sprach von dem am schwierigsten zu bekämpfenden Waldbrand in der jüngeren Geschichte Spaniens. Er erklärte, den Feuerwehrleuten sei es aber gelungen, die Ausbreitung des Feuers in Richtung der Stadt Soria "praktisch zu stoppen". Noch sei der Brand, der als der bisher größte in diesem Jahr in Spanien gilt, aber nicht unter Kontrolle.

Das Feuer war am Donnerstag in einem abgelegenen Waldstück ausgebrochen und hatte sich danach schnell über angrenzende Hügel ausgebreitet. Den Behörden zufolge ist der Brand schwer unter Kontrolle zu bringen, weil in dem Gebiet wenig Menschen leben, es viel Brachland gibt und eine schwere Dürre dort herrscht. In Spanien steigen die Temperaturen derzeit wieder, es beginnt eine neue Hitzewelle.

Die südspanische Provinz Almería in Andalusien war kürzlich von einem der folgenschwersten Waldbrände in Spaniens jüngerer Geschichte getroffen worden. 13 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, darunter 12 Ausländer - sieben Todesopfer aus Großbritannien, drei aus Belgien und jeweils eines aus Frankreich, den USA und Spanien. 7000 Hektar Land brannten nieder.

Frankreich meldete derweil einen traurigen Rekord an verbrannter Fläche bis Mitte Juli. Mehr als 42.000 Hektar Land gingen zwischen Januar und Mitte Juli in Flammen auf, wie Satelliten-Daten des europäischen Systems Effis zeigen. Damit wurde ein früherer Höchststand von 2022 übertroffen. Waldbrände gab es im Wald von Fontainebleau bis nach Korsika. Rund 15.000 Hektar Land verbrannten allein seit Anfang des Monats, wie eine AFP-Analyse auf der Basis der Effis-Daten ergab.

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