350 Menschen sitzen tagelang auf Straße in Peru fest - Rettung per Hubschrauber
In Peru haben rund 350 Menschen in ihren Autos tagelang auf einer blockierten Straße festgesessen - nun ist eine Rettungsaktion per Hubschrauber angelaufen. Wie die Armee des südamerikanischen Landes am Freitag mitteilte, hatte ein Erdrutsch die Straße im Süden des Landes bereits am Sonntag unpassierbar gemacht. Lastwagen, Busse und Autos hingen dadurch auf einem rund zwei Kilometer langen Teilstück fest - genau zwischen einem abgerutschten Berghang und einer über dem Pazifik aufragenden Felswand.
Die blockierte Straße liegt bei dem Ort Atico, gut 700 Kilometer südlich von Lima. "Wir bringen Wasser und Lebensmittel für alle", erklärte am Freitag Staatschefin Keiko Fujimori bei einem Besuch vor Ort. Es sei eine "Luftbrücke" eingerichtet worden, um vorrangig besonders hilfsbedürftige Menschen zu evakuieren. Zudem solle eine Rettungsverbindung über das Meer eingerichtet werden.
Der Erdrutsch war durch heftige Regenfälle ausgelöst worden. Betroffen von der Straßenblockade waren rund 350 Menschen.
jes
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