"Selbstzerstörungsknopf": Masters kritisiert Infantino
Nun hat sich auch Premier-League-Geschäftsführer Richard Masters der Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino angeschlossen. Dieser habe mit der Idee, Anteile von Turnieren zu verkaufen, "den Selbstzerstörungsknopf gedrückt", sagte Masters im Interview mit der BBC und attestierte Infantino eine "selbstverschuldete Wunde".
Masters unterstütze auch den Entzug der Unterstützung für Infantino durch den englischen Fußballverband (FA), der wie zahlreiche andere Verbände gemeinsam mit der UEFA einen Boykott der FIFA-Turniere angedroht hatte. Erst in der vergangenen Woche hatte die Europäische Fußball-Union in einem öffentlichen Brief zusammen mit den Verbänden aus Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) sowie Asien (AFC) die FIFA beschuldigt, ihr Vertrauen durch Täuschung missbraucht zu haben.
Die FIFA "ist eine gemeinnützige Organisation. Sie sollten diesen Wettbewerb im Treuhandverhältnis für die Zukunft des Fußballs austragen", sagte Masters nun und sprach sich zudem für einen "Einheitskandidaten" als Nachfolger Infantinos aus, der "Reformen der FIFA auf seiner oder ihrer Agenda haben und vielleicht sogar eine Reform der Rolle des Präsidenten" anstreben solle.
Infantino will im März für eine vierte Amtszeit als Präsident kandidieren. Derzeit gibt es noch keinen Gegenkandidaten.
© 2008-2026 Sport-Informations-Dienst
Latest stories
Science ISS hosts first spacewalk by a Frenchwoman
Sophie Adenot became the first French female astronaut to venture outside the International Space Station (ISS) for a spacewalk on Tuesday, accompanied...
Climate and Environment US moves to open vast tracts of pristine forests to logging
President Donald Trump's administration on Tuesday proposed a rule change that would open 44 million acres of wild, undisturbed forest...
European Edition Putin hosts Myanmar's leader at Kremlin
Russian President Vladimir Putin on Tuesday hosted Myanmar's leader Min Aung Hlaing at the Kremlin, the ex-junta chief's first visit to Moscow since...