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Winzig und nachtaktiv: Forscher in Costa Rica entdecken neue Froschart in Kaffeeplantagen

Published on August 9, 2026 at 02:38

In Costa Rica haben Forscher eine neue, nachtaktive Froschart entdeckt, die in Kaffeeplantagen lebt. "Es handelt sich um eine für die Wissenschaft neue Baumfroschart, die in Costa Rica endemisch ist", sagte der Forscher Wagner Chaves-Acuña. — Ezequiel BECERRA / AFP
In Costa Rica haben Forscher eine neue, nachtaktive Froschart entdeckt, die in Kaffeeplantagen lebt. "Es handelt sich um eine für die Wissenschaft neue Baumfroschart, die in Costa Rica endemisch ist", sagte der Forscher Wagner Chaves-Acuña. — Ezequiel

In Costa Rica haben Forscher eine neue, nachtaktive Froschart entdeckt, die in Kaffeeplantagen lebt. "Es handelt sich um eine für die Wissenschaft neue Baumfroschart, die in Costa Rica endemisch ist", sagte der Forscher Wagner Chaves-Acuña Journalisten der Nachrichtenagentur AFP vor Ort. Der grün und braun gefleckte Frosch wird nicht größer als vier Zentimeter und wurde in San Lorenzo de Tarrazú, einem Bergdorf der Provinz San José, entdeckt.

"Nachts, wenn sie am aktivsten sind, kann man sie singen hören, während sie auf Kaffeesträuchern sitzen", sagte Chaves-Acuña, der gemeinsam mit Experten der Universität von Costa Rica und dem Nationalen Forschungsrat Argentiniens den Frosch erforschte.

Die als "Kaffeefrosch" bezeichnete neue Art sucht in den Kaffeeplantagen Schatten, Feuchtigkeit und Nahrung. Sie ernährt sich allerdings nicht von Kaffeekirschen, sondern frisst dort vorkommende kleine Insekten. Die Männchen haben eine durchscheinende Kehle, die sich bei ihren kurzen, schrillen Rufen aufbläht.

Chaves-Acuña warnt davor, dass der Einsatz von Pestiziden auf Kaffeepflanzen möglicherweise eine Gefahr für die kleinen Amphibien darstellen könnte. "Diese Gifte verbreiten sich über die Luft, sickern in den Boden und gelangen so in die Gewässer, in denen sich die Kaulquappen entwickeln", sagte der Forscher.

kbh

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