Ball der "Hand Gottes" kommt unter den Hammer
Er berührte erst die "Hand Gottes" und wurde dann von Maradona gestreichelt: Der Ball aus dem wohl berühmtesten Spiel der WM-Geschichte wird erneut versteigert. Das Leder aus dem legendären Viertelfinale 1986 zwischen Argentinien und England (2:1) soll laut dem US-Auktionshaus Heritage Auctions bis zu zehn Millionen US-Dollar (ca. 8,8 Millionen Euro) bringen.
"Dieser Ball war sowohl bei der umstrittensten Szene der Fußballgeschichte als auch bei deren genialstem Glanzmoment zugegen", schreibt Heritage Auctions. Diego Maradona hatte im Aztekenstadion innerhalb von vier Minuten erst mit der Hand und dann mit einem Solo für die Ewigkeit getroffen. Gebote können ab dem 31. Juli abgegeben werden - 16 Tage nach dem erneuten Aufeinandertreffen beider Teams bei einer WM, diesmal im Halbfinale in den USA.
Der heute 82 Jahre alte Schiedsrichter Ali Bennaceur aus Tunesien, der Maradonas erstes Tor fälschlicherweise anerkannt hatte, hatte den Ball nach dem Spiel zunächst mitgenommen. Der Referee soll laut dem Aktionshaus die Echtheit bestätigt haben, in der Partie sei kein weiterer Ball zum Einsatz gekommen. Schon 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro erstmals versteigert worden.
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