Swiatek in Runde drei - auch Anisimova und Rybakina weiter
Titelverteidigerin Iga Swiatek ist beim Rasenklassiker in Wimbledon souverän in die dritte Runde eingezogen. Die Weltranglistendritte aus Polen bezwang die Tschechin Karolina Pliskova am Donnerstag 6:1, 6:3 und bestätigte damit ihre Ambitionen auf den nächsten Titel.
"Heute fühle ich mich stabiler, und das ist gut", sagte Swiatek, die nach ihrem wackeligen Auftaktsieg gegen die US-Amerikanerin Taylor Townsend einige Tränen der Erleichterung verdrückt hatte: "Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden."
Swiatek zeigte sich auch auf dem Platz stabilisiert und dominierte die Partie über weite Strecken. Vor allem im Returnspiel setzte sie die frühere Wimbledonfinalistin und Weltranglistenerste Pliskova immer wieder unter Druck und verwertete ihre Breakchancen konsequent.
Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin beendete die Partie nach 70 Minuten - und bleibt im Rennen um den Titel.
Ebenso schnell zog Elena Rybakina in die dritte Runde ein. Die Kasachin ließ ihrer US-amerikanischen Gegnerin Caty McNally kaum eine Chance und gewann nach 70 Minuten klar mit 6:1, 6:2. Die aktuelle Nummer zwei der Welt trifft damit in der Runde der letzten 32 auf die Belgierin Elise Mertens, die zum Auftakt Laura Siegemund ausgeschaltet hatte. Rybakina hatte Wimbledon bereits 2022 gewonnen.
Deutlich mehr Mühe hatte Vorjahresfinalistin Amanda Anisimova. Die an Position sechs gesetzte US-Amerikanerin setzte sich gegen ihre Landsfrau Sofia Kenin mit 6:2, 4:6, 7:6 (10:3) durch, der Sieg war jedoch ein hartes Stück Arbeit und wurde erst im Tiebreak entschieden.
Zwischendurch geriet Anisimova sichtbar ins Wanken. Nach einem zunächst souverän gewonnenen ersten Satz verlor sie im zweiten Durchgang an Stabilität, ehe sie auch im dritten Satz früh in Rückstand geriet und zunehmend verunsichert wirkte. Beim Stand von zwei Breaks Rückstand wandte sie sich frustriert an ihre Box: "Ich kann nicht mehr denken, deshalb habe ich den zweiten Satz verloren." Am Ende rettete sie sich dennoch in die dritte Runde.
Maya Joint, die in der ersten Runde noch für eine Überraschung gegen Tennis-Legende Serena Williams gesorgt hatte, unterlag in Runde zwei der Philippinerin Alexandra Eala deutlich mit 6:3, 2:6, 0:6.
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