Fecht-WM: Rückkehrerin Ebert und Szabo früh raus
Rückkehrerin Leonie Ebert und der frühere Weltmeister Matyas Szabo haben die erhoffte Überraschung bei der Fecht-WM in Hongkong verpasst. Die ehemalige Florett-Europameisterin und der einstige Säbel-Champion verloren jeweils ihre Gefechte in der Runde der besten 32. Ebert musste sich der Südkoreanerin Jihee Park klar mit 8:15 geschlagen geben, Szabo scheiterte beim 6:15 gegen den Rumänen Radu Nitu ähnlich deutlich.
In der ersten Runde hatte sich Ebert noch gegen die Ukrainerin Olga Sopit durchgesetzt (15:5). Dort war für die zweite deutsche Fechterin Carlotta Morandi beim 11:15 gegen die Japanerin Sera Azuma Endstation.
Die 26-jährige Ebert galt zu Beginn ihrer Karriere als goldenes Versprechen, 2022 wurde sie Europameisterin. Aktuell befindet sie sich nach einem Kreuzbandriss und fast zwei Jahren Pause in ihrer Comeback-Saison.
Routinier Szabo (34) hatte zum Auftakt noch den hoch gewetteten US-Amerikaner Colin Heathcock (15:11) bezwungen. Auch Philipp Methner kämpfte sich gegen den Ägypter Adham Moataz (15:14) in Runde zwei, wo er am georgischen Weltmeister Sandro Basadse scheiterte (11:15). Für den EM-Dritten Frederic Kindler war gegen Jorge Casaus Pielago aus Spanien (14:15) gleich zu Beginn Schluss.
Die deutsche Mannschaft hatte durch das Sensationsgold von Säbelfechterin Larissa Eifler am Wochenende einen unerwarteten Schub bekommen. Die 27-Jährige setzte sich gegen die Französin Sara Balzer (15:10) durch und errang das erste WM-Einzelgold für den DFeB seit 2010. Damals hatte Peter Joppich (Florett) gesiegt.
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