Zverev beim Masters in Cincinnati im Achtelfinale
Ein nervenstarker Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati das Achtelfinale erreicht. Der French-Open-Sieger und Wimbledon-Finalist rang in der dritten Runde den Franzosen Terence Atmane mit 7:6 (7:4), 7:6 (8:6) nieder. Als nächstes trifft der in Abwesenheit der verletzten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz topgesetzte Hamburger auf den Amerikaner Tommy Paul oder Adolfo Vallejo aus Paraguay.
"Das war eine Steigerung gegenüber meines ersten Spiels", sagte Zverev, der zum Auftakt beim Hartplatz-Turnier in Ohio, das er 2021 gewonnen hatte, gegen den Briten Cameron Norrie etwas Mühe hatte: "Ich bin froh, dass ich in zwei Sätzen weitergekommen bin. Er hat es einem schwer gemacht, selbst aggressiv zu spielen."
Zverev kam nach einem Fehlstart zurück. Atmane, der im Vorjahr ins Halbfinale vorgedrungen war, lag 3:0, 4:3 und 5:4 in Führung. Der Deutsche aber rettete sich in den Tiebreak und erlangte anschließend die Kontrolle über das Match. Ein Break gelang dem Tokio-Olympiasieger im zweiten Satz jedoch nicht, die Entscheidung fiel nach 2:09 Stunden erneut in der Verlängerung.
Für Zverev war es der 46. Sieg der Saison - und der 20. bei einem Masters. Es ist bereits das vierte Jahr, in dem Zverev diese Marke bei 1000er-Turnieren knackt, mehr schafften nur Roger Federer, Novak Djokovic, Rafael Nadal und Andy Murray.
In Montréal hatte Zverev zum Start in seine Hartplatzsaison zuletzt einen herben Dämpfer kassiert. Dort war er im ersten Spiel nach der Finalniederlage von Wimbledon am Niederländer Tallon Griekspoor gescheitert. Die Turniere in Übersee sind die letzten Härtetests für Zverev vor den US Open (30. August bis 13. September).
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