Argentinien-Pleite: Von der Heyde "traurig wegen des Spiels"
Am Ende ihres Spiels gegen die eigene Vergangenheit ärgerte sich Lucina von der Heyde vor allem über das Ergebnis. "Ich wusste, dass ich gegen Argentinien spielen muss, gegen meine ehemaligen Teamkolleginnen", sagte die deutsche Hockey-Nationalspielerin mit argentinischen Wurzeln: "Aber jetzt spiele ich für Deutschland und bin sehr glücklich hier - und traurig wegen des Spiels."
Ihre Emotionen habe sie während des 2:3 (0:1) im zweiten WM-Spiel gegen ihr Heimatland ausblenden können. "Das Gefühl war vor dem Spiel. Als wir angefangen haben zu spielen, habe ich alles vergessen", sagte die 29-Jährige. Sie wollte "einfach das Spiel gewinnen. Wir haben einen guten Job gemacht."
Zwar kämpften sich von der Heyde und ihr Team gegen den Favoriten nach 0:2-Rückstand nochmal zurück, durch mehrere strittige Entscheidungen ging die Partie aber verloren und die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) steht vor dem letzten Gruppenspiel unter Druck. Gegen Tabellenführer USA muss am Mittwoch (14.00 Uhr/MagentaTV) ein Sieg her, um die Zwischenrunde aus eigener Kraft zu erreichen.
Angesichts der guten Leistung gegen den Vizeweltmeister von 2022 verbreitete von der Heyde aber Zuversicht. "Wir wussten, dass Argentinien ein sehr starkes Team ist mit sehr guten Spielerinnen und viel Emotionen", sagte sie: "Jetzt sagen die jungen Spielerinnen: Wenn wir so gegen Argentinien spielen, können wir jeden schlagen."
© 2008-2026 Sport-Informations-Dienst
Latest stories
Sports Zverev beim Masters in Cincinnati im Achtelfinale
Ein nervenstarker Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati das Achtelfinale erreicht. Der French-Open-Sieger und Wimbledon-Finalist rang in der dritten Runde den Franzosen Terence Atmane mit 7:6 (7:4), 7:6 (8:6) nieder. Als nächstes trifft der in Abwesenheit der verletzten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz topgesetzte Hamburger...
Topthemen Südkoreas Präsident Lee: Manöver mit den USA sind nicht gegen Nordkorea gerichtet
Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die gemeinsamen Manöver mit Südkorea zu reduzieren, hat die Regierung in Seoul den Verteidigungscharakter der Militärübungen betont. Die gemeinsamen Manöver mit den USA spiegelten "keine Absicht wider, Nordkorea anzugreifen oder die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu...
Sports Stress mit Olympia-Held Kukuk? "Darf keine Rolle spielen"
Für Bundestrainer Otto Becker darf die angespannte Situation um Olympiasieger Christian Kukuk bei den Weltmeisterschaften in Aachen nichts und niemanden mehr beeinflussen. "Was auch immer passiert oder passiert ist, darf hier keine Rolle spielen", sagte Becker dem SID vor Beginn der Springreit-Wettkämpfe in der Soers: "Hier steht das Team im Vordergrund...