Windpark-Betrüger nutzt Freigang für Flucht - Fahndung eingeleitet
Der wegen Betrugs mit frei erfundenen Windparkprojekten verurteilte Hendrik H. ist auf der Flucht: H. sei am Dienstag nach seinem Freigang nicht in die Justizvollzugsanstalt in Berlin zurückgekehrt, sagte eine Sprecherin der Berliner Senatsverwaltung für Justiz am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. H. habe sich im offenen Vollzug befunden und zuvor bereits mehr als 500 Mal Freigang gehabt.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück erklärte, H. habe der Justizvollzugsanstalt schriftlich ausrichten lassen, dass er nicht zurückkehren werde. "Die erforderlichen Fahndungsmaßnahmen sind von hier aus bereits eingeleitet worden", fügte der Sprecher hinzu.
H. war 2022 vom Landgericht Osnabrück wegen Betrugs mit frei erfundenen Windparkprojekten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Demnach hatte der Mann gemeinsam mit Komplizen Energieunternehmen mit gefälschten Dokumenten getäuscht, um sie zu Investitionen in mehrere angebliche Windparkprojekte in Niedersachsen zu veranlassen.
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