US-Kriegsschiffe der neuen "Trump"-Klasse könnten 275 Milliarden Dollar kosten
Die von US-Präsident Donald Trump geplanten und nach ihm benannten neuen Kriegsschiffe für die Armee könnten 275 Milliarden Dollar (rund 238 Milliarden Euro) kosten. Das teilte die Behörde CBO am Mittwoch mit, die den US-Kongress in Haushalts- und Wirtschaftsfragen berät. Die Schiffe der "Trump"-Klasse wären somit die teuersten US-Kriegsschiffe aller Zeiten.
Das erste der atomgetriebenen Kriegsschiffe würde etwa 23,4 Milliarden Dollar kosten, teilte die CBO in einem Bericht mit. Die nachfolgenden Schiffe, die bis 2056 angeschafft werden sollen, kämen im Durchschnitt auf 18 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Der größte Flugzeugträger der Welt, die "USS Gerald R. Ford", kostete etwa 13,3 Milliarden Dollar (Stand: 2008).
Die Benennung einer Schiffsklasse nach einem amtierenden Präsidenten gilt als ungewöhnlich; bislang war diese Ehre Politikern nach Amtsende vorbehalten. Trump hatte die Pläne im Dezember bekannt gegeben. Die neuen Schiffe sollen mit Geschützen und Raketen ausgerüstet werden und auch noch nicht entwickelte Waffensysteme wie Laser- und Hyperschallwaffen tragen können. Zudem könnten sie mit nuklear bewaffneten seegestützten Marschflugkörpern ausgestattet werden.
Die Schiffe hätten eine Verdrängung von 30.000 bis 40.000 Tonnen. Sie sollen somit erheblich größer als derzeit eingesetzte Zerstörer und Kreuzer der US-Marine werden - aber kleiner als die Schlachtschiffe der "Iowa"-Klasse, die bis in die 90er Jahre im Dienst waren.
Die USA sind mit Blick auf die Anzahl ihrer Kriegsschiffe deutlich hinter China zurückgefallen, das in hohem Tempo neue Schiffe baut.
Latest stories
Topthemen Drohnen-Vorfall in Leipzig: Dobrindt sieht "neues Bedrohungsszenario"
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht von einem "neuen Bedrohungsszenario": Der Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen stellt die Sicherheitsbehörden in Deutschland vor eine Bewährungsprobe. Es sei seine Einschätzung, "dass wir es hier mit einem hybriden Anschlagsszenario zu tun haben", sagte Dobrindt am Mittwochabend am Flughafen Leipzig/Halle. Die...
Weltgeschehen Behörden in Guatemala erklären Vulkanausbruch für beendet
Der Volcán de Fuego (Feuervulkan) in Guatemala hat sich wieder beruhigt: Die Behörden des lateinamerikanischen Landes erklärten den Vulkanausbruch am Mittwoch für beendet. Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs sei dieser nun abgeschlossen...
Sports Kanadischer Premier Carney: "Kein Vertrauen mehr in Infantino"
Auch aus der Politik nimmt die Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino zu. "Angesichts der Ereignisse habe ich nach all dem sicherlich kein Vertrauen mehr in Herrn Infantino", sagte Kanadas Premierminister Mark Carney. Der Regierungschef des WM-Mitgastgebers 2026 übte am Mittwoch scharfe Kritik an der Führung des Weltverbandes und...