Supertaifun "Bavi" auf Insel Rota in US-Außengebieten im Pazifik auf Land getroffen
Der Supertaifun "Bavi" ist auf der Insel Rota in den US-Außengebieten im Pazifik auf Land getroffen und hat dort Behördenangaben zufolge "erhebliche Schäden" angerichtet. "Hier im Einsatzzentrum des Bürgermeisters von Rota haben wir mit starken Winden und Überschwemmungen zu kämpfen", sagte die Sprecherin des Zentrums, Lou Rosario, am Montag. Einige Bewohner hätten bereits "erhebliche Schäden" gemeldet, fügte sie hinzu.
Der US-Wetterdienst (NWS) teilte mit, der Taifun ziehe mit Windgeschwindigkeiten von 290 Stundenkilometern über die Insel hinweg. Im Vorfeld hatte der NWS von einem "sehr gefährlichen" Taifun gesprochen. Nun warnte er vor "katastrophalen Schäden und einer lebensbedrohlichen Lage".
Der Wetterdienst hatte zudem erklärt, ein direkter Treffer auf Rota würde den größten Teil der Insel "für Wochen, vielleicht sogar länger, unbewohnbar" machen. Viele nicht aus Beton gebaute Häuser würden einstürzten, nahezu alle Bäume würden entwurzelt und Strommasten könnten umstürzen. Die Stromausfälle könnten Wochen, möglicherweise sogar Monate dauern, warnte der NWS.
Der Wirbelsturm sorgte auf der benachbarten Inseln Guam und den Nördlichen Marianen bereits vor seiner Ankunft für starken Wind und heftigen Regen. Rota mit seinen rund 1500 Einwohnern ist die südlichste Insel der Nördlichen Marianen. Insgesamt leben etwa 210.000 Menschen in den beiden US-Territorien. Im April hatte der Supertaifun "Sinlaku" zu Stromausfällen für zehntausende Menschen geführt.
kbh
© Agence France-Presse
Latest stories
Deutschland Bundeskabinett beschließt Haushaltsentwurf für 2027
Das Bundeskabinett will am Montagnachmittag den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr beschließen (14.00 Uhr). Das von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgelegte Budget sieht höhere Schulden und Ausgaben vor als zunächst geplant. Die Neuverschuldung fällt im Vergleich zu den Eckwerten vom Frühjahr um knapp acht Milliarden Euro höher aus und beträgt nun 118,7 Milliarden Euro. Die Gesamtausgaben betragen 555...
Weltgeschehen Mehr als 3300 Erdbebenopfer in Venezuela - Präsidentin: Es wird keine Unruhen geben
Nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela hat sich die Zahl der Todesopfer auf mehr als 3300 erhöht. Mindestens 3342 Menschen seien bei dem Unglück am 24. Juni ums Leben gekommen, teilte die venezolanische Regierung am Sonntag mit. Zudem...
Sports Klopp über "Causa Balogun": "Das stellt alles infrage"
Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp hat fassungslos auf die beispiellosen Hintergründe in der "Causa Balogun" reagiert. "Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben, das ist verrückt, das stellt alles infrage", sagte der 59-Jährige, DFB-Wunschkandidat...