Siegtorschütze Martínez ahnte es: "Habe davon geträumt"
Wenn WM-Träume wahr werden: Siegtorschütze Lautaro Martínez hat seinen Treffer im WM-Halbfinale gegen England vorausgeahnt. "Ich habe davon geträumt. Ich habe Alexis (Mac Allister) gesagt, dass ich ein Tor schießen würde", verriet Martinez nach dem späten Erfolg der Argentinier.
Bei seiner Einwechslung in der 81. Minute lag die Albiceleste nach dem Treffer von Anthony Gordon (55.) noch 0:1 zurück. Dann traf Enzo Fernández (85.) zum Ausgleich, wenig später entschied Martínez mit einem Kopfballtor in der Nachspielzeit (90.+2) das Spiel. Schon beim Viertelfinalerfolg gegen die Schweiz (3:1 nach Verlängerung) hatte der Stürmer von Inter Mailand als Joker getroffen.
Besonders emotional wurde Martínez, als er an seine Anfänge als Fußballer dachte. "Als mein Vater mir zum ersten Mal ein Paar Fußballschuhe kaufte, habe ich davon geträumt, dieses Tor zu schießen", sagte er und kämpfte mit den Tränen. Zudem berichtete der 28-Jährige, er habe unmittelbar nach dem Spiel mit seiner Mutter telefoniert, die währenddessen bei der Arbeit gewesen sei.
Im Endspiel am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) trifft der Titelverteidiger vor den Toren New Yorks auf Europameister Spanien. "Wir treffen auf eine Spitzenmannschaft, die seit vielen Spielen ungeschlagen ist und über großartige Spieler verfügt", sagte Martínez: "Jetzt müssen wir uns etwas ausruhen, aber auch diesen Moment genießen."
© 2008-2026 Sport-Informations-Dienst
Latest stories
Sports Die Sport-Höhepunkte am Donnerstag, 16. Juli
RADSPORT: Letzte Chance für die Sprinter...
Sports Kanter brennt auf neue Sprint-Chance
Max Kanter richtete den Blick schnell nach vorne. Die fehlende Abstimmung und letztlich unglückliche Positionierung im chaotischen Massensprint der 11. Tour-Etappe in Nevers ließ den deutschen Radprofi nicht verzagen. Auf der kommenden Etappe nach Chalon-sur-Saone, das wusste Kanter schließlich...
Sports Reform des Rad-Kalenders: Denk bringt Sommerpause ins Spiel
Teamchef Ralph Denk vom deutschen Top-Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe hat in der aufkommenden Debatte über Anpassungen im Radsport-Kalender aufgrund der zunehmenden Hitzeproblematik eine Verlegung der Tour de France in den August ins Spiel gebracht. "Von mir aus ist das denkbar – wenn sich die Rennfahrer wohler fühlen und es dadurch weniger heiß ist. Warum nicht?", sagte Denk im teameigenen Podcast: "Ob die Tour de France...