Kanter brennt auf neue Sprint-Chance
Max Kanter richtete den Blick schnell nach vorne. Die fehlende Abstimmung und letztlich unglückliche Positionierung im chaotischen Massensprint der 11. Tour-Etappe in Nevers ließ den deutschen Radprofi nicht verzagen. Auf der kommenden Etappe nach Chalon-sur-Saone, das wusste Kanter schließlich ganz genau, "gibt es noch einmal eine Möglichkeit".
Die 179,1 km Etappe am Donnerstag mit Start auf der ehemaligen Formel-1-Strecke in Magny-Cours bietet gute Voraussetzungen für einen weiteren Massensprint. Wird es der letzte der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt? "Danach wird es, denke ich, relativ schwierig", sagte Kanter am Eurosport-Mikrofon.
Bei der Tour rückt in der zweiten Hälfte der Kampf um das Gelbe Trikot in den Fokus. Ob es am Schlusstag in Paris, wenn es gleich drei Mal über den Montmartre geht, zu einem Sprintfinale kommt, darf angezweifelt werden. Auf der hügeligen 17. Etappe nach Voiron dürfte das Feld schwer zu kontrollieren sein. Weitere Optionen gibt es nicht.
Die beste Chance, sich den Traum vom ersten Tour-Etappensieg zu erfüllen, bietet sich Kanter und den beiden deutschen Sprint-Rivalen Pascal Ackermann und Phil Bauhaus am Donnerstag. An seiner Form, glaubt Kanter, soll es nicht scheitern. "Generell habe ich das Gefühl, dass ich mich nach den Etappen immer gut erhole. Heute lag es jedenfalls nicht an den Beinen, sondern an der Position", sagte der 28 Jahre alte Tour-Debütant.
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