"Sehr gefährlicher" Supertaifun rückt auf US-Außengebiete im Pazifik zu
Angesichts des herannahenden Supertaifuns "Bavi" hat der US-Wetterdienst NWS vor Zerstörungen in den US-Außengebieten Guam und Nördliche Marianen im Pazifik gewarnt. Der NWS bezeichnete den Wirbelsturm als "sehr gefährlich" und warnte vor Wind in "tropischer Sturmstärke" bereits ab Sonntagnachmittag in den betroffenen Gebieten. Mit "katastrophalen" Schäden rund um dessen Auge sei zu rechnen. Auf Guam und den Nördlichen Marianen brachten Bewohner sich in Evakuierungszentren in Sicherheit oder verrammelten ihre Häuser und Geschäfte.
"Bavi" sollte die Region am Montag Ortszeit voll erreichen und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 315 Stundenkilometern über die Inseln hinwegziehen. Der NWS rechnete mit "erheblichen Überschwemmungen durch sintflutartige Regenfälle" und Überflutungen an den Küsten. Die Experten warnten zudem von rund 10 Meter hohen Wellen und "extrem gefährlichen" Bedingungen auf See.
Auf Guam und den Nördlichen Marianen trafen die Menschen am Sonntag letzte Vorbereitungen. Die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA waren bereits gestrichen worden, die Behörden riefen den Notstand aus.
Insgesamt leben etwa 210.000 Menschen in den beiden US-Territorien. Im April hatte der Supertaifun "Sinlaku" zu Stromausfällen für zehntausende Menschen geführt.
kas/gt
© Agence France-Presse
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