Fehlversuch als Motivation: Mihambo "kann noch mehr"
Malaika Mihambo springt seit Jahren in der Weltspitze, das Ende der Fahnenstange sieht die 32-Jährige aber noch nicht erreicht. Auslöser war ausgerechnet ein Fehlversuch bei der WM 2025 in Tokio. In Japan sei sie "im letzten Versuch so weit gesprungen wie noch nie in meinem Leben", sagte Mihambo der Welt: "Seitdem weiß ich sicher: Ich kann noch mehr. Und ich weiß auch, dass mein Körper noch bereit ist, mehr zu geben."
Mihambos Bestweite liegt seit dem WM-Titel 2019 in Doha bei 7,30 m, am Wochenende greift die Olympiasiegerin von 2021 in Birmingham nach ihrem dritten EM-Titel. Der letzte Sprung in Tokio sei zwar ungültig gewesen, aber auch "eine unheimliche Motivation", noch einmal "neue Dinge einfließen" zu lassen. Konkret nannte Mihambo "Neuroathletik, Feldenkrais, Pilates, Yoga" und neue Einflüsse "im Mentalen".
In Tokio hatte Mihambo mit 6,99 m Silber hinter der Amerikanerin Tara Davis-Woodhall gewonnen. "Es war vielleicht mein Glück, dass ich 'nur' Zweite geworden bin und der Sprung ungültig war. Natürlich - vielleicht wäre es auch eine neue Bestleistung gewesen. Aber dadurch, dass ich es nicht geschafft habe, habe ich etwas, wofür ich kämpfen muss", sagte sie.
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