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RSG-WM: Deutsche Gruppe in Gerätefinals auf den Plätzen 6 und 8

Published on Agosto 16, 2026 at 14:54

Die deutsche Gruppe überzeugte in Frankfurt — Marijan Murat
Die deutsche Gruppe überzeugte in Frankfurt — Marijan Murat

Die deutsche Gruppe hat sich bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main trotz überzeugender Leistungen nicht mit einer Medaille belohnen können. In den Gerätefinals am Sonntag war die Konkurrenz jeweils zu stark, dennoch können Alisa Datsenko, Anja Kosan, Alina Ott, Helena Ripken und Anna-Maria Shatokhin auf gelungene Wettkampftage zurückblicken.

Mit drei Reifen und zwei Paar Keulen belegten die fünf Athletinnen am Nachmittag in der Frankfurter Festhalle mit 28,200 Punkten Rang sechs. Gold ging an Brasilien (29,450) vor Spanien (29,050) und Bulgarien (28,750). Am Vormittag bereits hatte das deutsche Team das Finale mit fünf Bällen auf Platz acht beendet, es gewann ebenfalls Brasilien (29,450) vor China (28,900) und Bulgarien (28,400).

Am Vortag hatte die deutsche Gruppe im Mehrkampffinale positiv überrascht und war als Viertplatzierte nur hauchdünn am Podium vorbeigeschrammt, während sich Spanien den Titel gesichert hatte. In den separaten Quali-Wertungen kam das Aufgebot des Deutschen Turner-Bundes (DTB) mit fünf Bällen ebenfalls auf Rang vier, mit drei Reifen und zwei Paar Keulen reichte es für Rang sechs. So sicherte sich die Mannschaft die Teilnahme an beiden Gerätefinals.

"Wir sind super stolz, dass wir das geschafft haben, und einfach nur glücklich, hier zu sein", hatte die deutsche Mannschaftskapitänin Ripken nach dem gelungenen Wettkampftag am Samstag gesagt.

Bei der WM im vergangenen Jahr in Rio de Janeiro war die deutsche Gruppe im Mehrkampf Achter geworden, die Gerätefinals wurden jeweils knapp verpasst. RSG-Teamchefin Isabell Sawade hatte im Vorfeld der Heim-WM erneut die Top acht im Mehrkampf als Ziel ausgerufen - diese Vorgabe wurde deutlich übertroffen.

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