Nach PIF-Aus: LIV Golf findet neuen Hauptsponsor
Mehr als drei Monate nach dem angekündigten Rückzug des saudi-arabischen Staatsfonds PIF hat die Golfserie LIV einen neuen Hauptgeldgeber gefunden. Dies teilte Geschäftsführer Scott O'Neil am Mittwoch mit, ohne konkreter zu werden.
Am Rande des LIV-Golf-Turniers in New York, ausgetragen im Trump National in Bedminster/New Jersey, gab O'Neil einen ersten Einblick, wie es mit LIV weitergehen könnte. "LIV Golf hat eine Vereinbarung mit einem Hauptinvestor geschlossen, unterzeichnet vom Investor und gebilligt vom Vorstand, um die Transaktion zu verankern und eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung des künftigen Weges der Liga zu spielen - ein Weg, der von den Spielern und für die Spieler vorangetrieben wird", erklärte O'Neil: "Zudem verzeichnen wir starkes Interesse von mehr als einem Dutzend weiterer Parteien, die als Minderheitsinvestoren einsteigen könnten. So entsteht ein Modell mit mehreren Partnern, das auf langfristige Stabilität und Wachstum ausgelegt ist."
LIV startete 2022 und warb mit satten Prämien einige der größten Namen des Golfsports von der PGA-Tour ab, darunter Dustin Johnson, Phil Mickelson, Bryson DeChambeau und auch den zweimaligen Major-Gewinner Martin Kaymer (Mettmann). Die PGA schloss daraufhin die LIV-Golfer von ihren Veranstaltungen aus. Vertreter Saudi-Arabiens kündigten Ende April jedoch ihren Rückzug zum Ende der Saison 2026 an, was die Perspektive der Serie infrage stellte. Nun steht ein Deal vor dem Abschluss, der bis zu 300 Millionen Dollar schwer sein soll.
"Besonders hervorzuheben ist, dass die Spieler in unserem nächsten Kapitel die Mehrheit der Anteile an LIV Golf halten werden. Das ist ein Novum für eine bedeutende globale Sportliga. Dies verschafft der Liga das Fundament, um den Sport weltweit weiter voranzubringen", hieß es in der Erklärung der LIV.
Man gehe "davon aus, die Vertragsbedingungen in den kommenden Wochen zu finalisieren, mit dem Ziel, die Transaktion im September abzuschließen."
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