Google zieht neues KI-Tool für Satellitenbilder nach heftiger Kritik zurück
Der US-Konzern Google hat einen Rückzieher bei dem Vorhaben gemacht, Satellitenbilder durch Nutzer mittels eines neuen KI-Tools verändern zu lassen. "Wir haben gesehen, dass Fachleute aus dem Geo-Bereich diese Funktion für eine Reihe nützlicher Zwecke nutzen", erklärte ein Google-Sprecher am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. "Allerdings haben wir auch erlebt, dass Nutzer Screenshots generierter Bilder geteilt haben, die offenbar gegen unsere Richtlinien verstoßen." Daher werde diese Funktion in Google Earth vorerst zurückgenommen.
Die Satellitenbilder von Google Earth gelten als eine wichtige Quelle für Faktenprüfung und Verifizierung. Die am Donnerstag vorgestellte Bilderstellung-Schaltfläche hatte Googles Tool Nano Banana 2 in Google Earth integriert. Sie ermöglichte es Nutzern, an Orte heranzuzoomen und binnen Sekunden Bilder auf Grundlage der Satelliten-, Luftbild- und 3D-Kartendaten des Programms zu erstellen. Google hatte dies als eine Möglichkeit beschrieben, "Geschichte zu visualisieren, Immobilienpläne zu erstellen und vieles mehr".
Forscher und Experten für Open Source Intelligence (OSINT) äußerten jedoch heftige Kritik wegen des Potenzials für Desinformation. Sie warnten vor dem Missbrauch von Google Earth, um realistische georäumliche Fälschungen zu erstellen. Der Konzern arbeite nun daran, strengere Sicherheitsvorkehrungen einzubauen.
kas
Latest stories
Montevideo De Miñaur cae en cuartos y queda sin opciones de defender el título del ATP de Washington
El australiano Alex De Miñaur, campeón defensor, cayó este viernes en los cuartos de final del torneo ATP 500 de Washington...
Mundo Aumenta la oposición al proyecto de inversión privada de la FIFA y la presión sobre Infantino
La FIFA afronta una creciente rebelión contra su proyecto de apertura a capital privado, que provocó la dimisión este viernes de Carlos Cordeiro, principal asesor del...
Mundo Italia suspende la libre circulación con España tras ola migratoria en Ceuta
La llegada de unos 60.000 migrantes de Marruecos al enclave español de Ceuta, que Madrid calificó de "ataque" a su integridad territorial, provocó este viernes una crisis en la Unión Europea hasta el punto de que Italia cerró...