Prinz Harry in Großbritannien eingetroffen - Verwirrung um Unterkunft
Prinz Harry ist am Montag in London zu einem fünftägigen Besuch in Großbritannien eingetroffen. Verwirrung gab es um Harrys Unterkunft in der britischen Hauptstadt: Das Königshaus stellte am Montag klar, dass der jüngere Sohn von König Charles III. bei seinem mehrtägigen Besuch in London nicht im Buckingham-Palast nächtigen werde - anders als von einem Sprecher des in den USA lebenden Prinzen zunächst angekündigt.
Medienberichten zufolge hatte der 41-jährige Herzog von Sussex eine Einladung zum Übernachten im Buckingham-Palast angenommen. Das Königshaus erklärte demnach jedoch, Harry habe eine Frist verpasst. Eine bestimmte Vorlaufzeit sei nötig, um Gäste wie den Prinzen zu beherbergen. Diese sei in diesem Fall nicht eingehalten worden. Harrys Sprecher bezeichnete es als "enttäuschend", dass das Angebot "in letzter Minute zurückgezogen" worden sei.
Harrys Besuch erfolgt im Rahmen der Vorbereitungen für die Invictus Games, die im Juli nächsten Jahres in Birmingham abgehalten werden. Harry hatte die Sportwettkämpfe für verwundete Veteranen im Jahr 2014 ins Leben gerufen.
Zunächst war erwartet worden, dass Harry erstmals seit vier Jahren mit seiner Familie nach Großbritannien reisen würde. Doch der Prinz wird sich wohl ohne seine Ehefrau Meghan und die beiden Kinder Archie und Lilibet in der britischen Hauptstadt aufhalten, wie die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld des Herzogs von Sussex erfuhr. Hintergrund ist offenbar, dass ihm kein Polizeischutz für seine Familie bewilligt wurde. Offen blieb jedoch, ob Meghan und die Kinder Harry später in einer anderen Stadt treffen könnten.
Harry und Meghan hatten sich 2020 im Zuge eines Zerwürfnisses mit der königlichen Familie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen und Großbritannien den Rücken gekehrt. Die Familie lebt heute in Meghans Heimat Kalifornien. Harry hatte seinen 77‑jährigen Vater, der wegen einer Krebserkrankung behandelt wird, zuletzt im September 2025 zum Tee in dessen Residenz Clarence House in London getroffen.
mhe/se
© Agence France-Presse
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