US-Außengebiete im Pazifik bereiten sich auf Supertaifun "Bavi" vor
Die Bewohner der US-Außengebiete Guam und Nördliche Marianen im Pazifik haben sich am Samstag auf die Ankunft von Supertaifun "Bavi" vorbereitet. Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA wurden wegen der Notfall-Vorbereitungen gestrichen, sowohl Guam als auch die Nördlichen Marianen riefen den Notstand aus.
"Bavi" bewegte sich nach Angaben des Taifun-Warnzentrums JTWC vom Samstag mit einer Windgeschwindigkeit von 269 Kilometern pro Stunde auf die Inseln zu, wobei einzelne Böen Geschwindigkeiten von bis zu 324 Kilometern pro Stunde erreichten.
Es wird erwartet, dass das Auge des Sturms am Montag an der Insel Rota zwischen Guam und der Hauptinsel der Nördlichen Marianen vorbeizieht und sich die Windgeschwindigkeit nochmals erhöht.
Nach Angaben des Gouverneurs von Guam sollten am Sonntag Schutzräume für die Bevölkerung öffnen. Die Menschen wurden aufgerufen, ausreichend Lebensmittel und Wasser für sieben Tage für jedes Familienmitglied mitzubringen, wie auch Medikamente, Bettzeug und Hygieneprodukte.
Insgesamt leben etwa 210.000 Menschen in den beiden US-Territorien. Im April kam es durch den Supertaifun "Sinlaku" zu Stromausfällen für zehntausende Menschen.
paj/ck
© Agence France-Presse
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