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Weiterkommen als Deutscher? Rangnicks Fokus auf Österreich

Published on Julio 2, 2026 at 03:26

Weiterkommen als Deutscher? Rangnicks Fokus auf Österreich
Nach dem Aus des DFB-Teams ist Ralf Rangnick einer von nur noch drei Deutschen bei der Fußball-WM - sieht darin aber keine zusätzliche Motivation. "Mich interessiert nicht, ob ich jetzt als Deutscher hier weiterkomme. Mich interessiert, ob wir als Österreich weiterkommen, ob diese Mannschaft nochmal die Chance hat, diese Reise weiterzugehen", sagte der ÖFB-Teamchef vor dem schweren...
Weiterkommen als Deutscher? Rangnicks Fokus auf Österreich

Nach dem Aus des DFB-Teams ist Ralf Rangnick einer von nur noch drei Deutschen bei der Fußball-WM - sieht darin aber keine zusätzliche Motivation. "Mich interessiert nicht, ob ich jetzt als Deutscher hier weiterkomme. Mich interessiert, ob wir als Österreich weiterkommen, ob diese Mannschaft nochmal die Chance hat, diese Reise weiterzugehen", sagte der ÖFB-Teamchef vor dem schweren Sechzehntelfinale am Donnerstag (21.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) gegen Europameister Spanien.

Angesprochen auf die überraschende Niederlage der deutschen Mannschaft gegen Paraguay (3:4 i.E.) sagte Rangnick: "Ich habe vorher schon darüber gesprochen, wie eng die Spiele bisher gewesen sind. Auch das England-Spiel war ein extrem enges Spiel. Das hätte auch anders ausgehen können. Dann wäre nochmal ein Deutscher weniger da gewesen." Rangnick spielte auf Thomas Tuchel an, der mit den Three Lions nur mit großer Mühe gegen die DR Kongo (2:1) gewann. Zudem ist mit Felix Zwayer noch ein deutscher Schiedsrichter im Turnier.

Und auch Rangnick würde gerne noch ein bisschen in den USA bleiben. Sein Team werde gegen Spaniens Ausnahmekönner um Lamine Yamal "alles in die Waagschale werfen". Es brauche ein Spiel, "in dem wir tatsächlich über uns hinauswachsen", sagte Rangnick: "Aber dass wir das können, dass die Mannschaft das Potenzial hat, das zu schaffen, davon bin ich fest überzeugt."

Die Österreicher hatten das Sechzehntelfinale nur dank eines Last-Minute-Treffers von Sasa Kalajdzic (90.+6) im aberwitzigen Gruppenfinale gegen Algerien (3:3) erreicht.

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