WHO erklärt tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff für beendet
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Donnerstag den tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" für beendet erklärt. Die letzte Kontaktperson, die dem Virus auf dem Schiff ausgesetzt war, sei negativ auf das Virus getestet worden und habe nun die Quarantäne verlassen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. "Seit dem 25. Mai wurden keine weiteren Fälle gemeldet."
Zu dem Ausbruch des gefährlichen Virus war es im April während einer Reise der "Hondius" von der Südspitze Argentiniens zu den Kapverden gekommen. Laut Tedros wurden mehr als 650 Kontaktpersonen in 33 Ländern und Regionen von den Gesundheitsbehörden festgestellt, deren Kontakte nachverfolgt wurden.
Insgesamt wurden zwölf Menschen positiv auf das Virus getestet, bei einem weiteren Fall galt die Infektion mit dem Virus als wahrscheinlich. Drei Passagiere starben, darunter eine Deutsche. Hantaviren verursachen schwere Atemwegserkrankungen, eine Impfung gibt es nicht. Üblicherweise verbreiten sich die Viren über Urin, Kot und Speichel infizierter Nagetiere.
kas/gav
© Agence France-Presse
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