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Wetterdienst: "Sehr gefährlicher" Supertaifun nähert sich US-Außengebieten im Pazifik

Published on Juli 5, 2026 at 21:47

Der US-Wetterdienst NWS hat angesichts des herannahenden Supertaifun "Bavi" vor Zerstörungen in den US-Außengebieten Guam und Nördliche Marianen im Pazifik gewarnt. Der Wirbelsturm steuere direkt auf die Insel Rota zu, teilte der NWS mit.
Der US-Wetterdienst NWS hat angesichts des herannahenden Supertaifun "Bavi" vor Zerstörungen in den US-Außengebieten Guam und Nördliche Marianen im Pazifik gewarnt. Der Wirbelsturm steuere direkt auf die Insel Rota zu, teilte der NWS mit.
Wetterdienst: "Sehr gefährlicher" Supertaifun nähert sich US-Außengebieten im Pazifik

Angesichts des herannahenden Supertaifuns "Bavi" hat der US-Wetterdienst NWS vor Zerstörungen in den US-Außengebieten im Pazifik gewarnt. Der Wirbelsturm steuere direkt auf die Insel Rota zu, teilte der NWS mit. Am frühen Montagmorgen wurden auf der benachbarten Inseln Guam und den Nördlichen Marianen bereits starker Wind und heftiger Regen registriert. Wenige Stunden später sollte der Supertaifun auf Rota auf Land treffen. 

"Bavi" steuerte nach Angaben des US-Taifun-Warnzentrums mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 350 Stundenkilometern auf die US-Außengebiete zu. Rota mit seinen rund 1500 Einwohnern ist die südlichste Insel der Nördlichen Marianen.

Der NWS bezeichnete den Wirbelsturm als "sehr gefährlich". Es sei mit "katastrophalen" Schäden rund um dessen Auge zu rechnen. Auf Guam und den Nördlichen Marianen brachten Bewohner sich in Evakuierungszentren in Sicherheit oder verrammelten ihre Häuser und Geschäfte.

Der NWS rechnete mit "erheblichen Überschwemmungen durch sintflutartige Regenfälle" und Überflutungen an den Küsten. Die Experten warnten zudem von rund zehn Meter hohen Wellen und "extrem gefährlichen" Bedingungen auf See.

Auf Guam und den Nördlichen Marianen trafen die Menschen am Sonntag letzte Vorbereitungen. Die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA waren bereits gestrichen worden, die Behörden riefen den Notstand aus. 

Insgesamt leben etwa 210.000 Menschen in den beiden US-Territorien. Im April hatte der Supertaifun "Sinlaku" zu Stromausfällen für zehntausende Menschen geführt. 

bfi

© Agence France-Presse

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