Vielseitigkeit: Deutschland zur Dressur-Halbzeit Dritter
Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben bei den Weltmeisterschaften in Aachen einen ordentlichen Start hingelegt. Zur Halbzeit der Teilprüfung Dressur führten Libussa Lübbeke mit Caramia und Malin Hansen-Hotopp mit Quidditch die deutsche Equipe auf Platz drei hinter Neuseeland und Großbritannien. Vor den Auftritten von Julia Krajewski und Michael Jung kommt die Mannschaft auf 59,9 Minuspunkte, das schlechteste der vier Ergebnisse bildet das Streichergebnis.
Die erst 25 Jahre alte Lübbeke zeigte sich nach ihrem Debüt als erste Team-Starterin "sehr zufrieden mit dem Pferd. Es hat fast alles geklappt, wie wir es uns vorgestellt haben." Insgesamt sortierte sich das Paar mit 31,3 Minuspunkten auf Rang zehn ein. Hansen-Hotopp steht in der Zwischenbilanz der Einzelwertung mit Platz vier und 28,6 noch besser da und machte sogar noch Luft nach oben aus. Sie zeigte sich ob einiger Ungereimtheiten etwas enttäuscht, aber auch "stolz, dass ich mit den Fehlern trotzdem unter 30 geblieben bin", sagte die 48-Jährige.
Am Freitag (ab 9.30 Uhr) bestreiten der viermalige Olympiasieger Jung mit Chipmunk und Krajewski, die in Tokio 2021 Gold gewann, mit Nickel die zweite Hälfte der Prüfung. Anschließend geht es für die Vielseitigkeitsreiter noch ins Gelände (Samstag), ehe am Sonntag die Entscheidungen in Mannschaft und Einzel im Springen fallen. Jung, der 2024 in Paris die Individualwertung gewann, zählt zu den Favoriten auf sein zweites WM-Einzelgold.
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