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Verlorener Prozess: Prinz Harry und weitere Kläger müssen 9,5 Millionen Pfund zahlen

Published on August 21, 2026 at 15:43

Nach ihrer gescheiterten Klage gegen den Boulevardzeitungsverlag ANL wegen fragwürdiger Recherchemethoden müssen der britische Prinz Harry und weitere Prominente dem Verlag Prozesskosten in Höhe von mindestens 9,5 Millionen Pfund zurückzahlen. — JUSTIN TALLIS / AFP
Nach ihrer gescheiterten Klage gegen den Boulevardzeitungsverlag ANL wegen fragwürdiger Recherchemethoden müssen der britische Prinz Harry und weitere Prominente dem Verlag Prozesskosten in Höhe von mindestens 9,5 Millionen Pfund zurückzahlen. — JUS

Nach ihrer gescheiterten Klage gegen den Boulevardzeitungsverlag ANL wegen fragwürdiger Recherchemethoden müssen der britische Prinz Harry und weitere Prominente dem Verlag Prozesskosten in Höhe von mindestens 9,5 Millionen Pfund (elf Millionen Euro) zurückzahlen. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Gerichtsentscheidung hervor. Die Prominenten hatten dem Verlag der "Daily Mail" und der "Mail on Sunday" vorgeworfen, Privatdetektive angeheuert zu haben, um Autos und Wohnungen zu verwanzen sowie illegal private Telefongespräche abzuhören, konnten ihre Vorwürfe nach Ansicht des Gerichts jedoch nicht ausreichend belegen.

Zu den mit ihrer Klage gescheiterten Prominenten gehören neben Prinz Harry unter anderem Popstar Elton John sowie dessen Ehemann David Furnish und die Schauspielerinnen Sadie Frost und Elizabeth Hurley.

Bei der jetzt angeordneten Prozesskostenübernahme handelt es sich nach Angaben des Gerichts um eine vorläufige Summe. Die Anwälte des beklagten Verlags hatten gefordert, die gescheiterten Kläger sollten einen größeren Anteil der Prozesskosten in Höhe von insgesamt 34 Millionen Pfund (45 Millionen Euro) übernehmen als üblich.

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