Topthemen

Ukraine will keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen machen

Published on August 13, 2026 at 00:46

Inmitten zunehmender russischer Attacken hat die Ukraine entschieden, ab sofort keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen zu machen. Es würden "bestimmte Änderungen" bei den täglichen Morgenberichten eingeführt. — Handout / AFP
Inmitten zunehmender russischer Attacken hat die Ukraine entschieden, ab sofort keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen zu machen. Es würden "bestimmte Änderungen" bei den täglichen Morgenberichten eingeführt. — Handout / AFP

Inmitten zunehmender russischer Attacken hat die Ukraine entschieden, ab sofort keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen zu machen. Es würden "bestimmte Änderungen" bei den täglichen Morgenberichten eingeführt, erklärte am Mittwoch Luftwaffensprecher Jurij Ihnat im Onlinedienst Facebook. Unter anderem solle nicht mehr die Zahl der von Russland auf die Ukraine abgefeuerten Raketen genannt werden.

Auch die Zahl der von der ukrainischen Luftwaffe zerstörten oder abgefangenen Raketen werde nicht mehr genannt, teilte Ihnat mit. Gleiches gelte für russische Raketen, "die ihr Ziel nicht erreicht haben". Bisher hatten die ukrainischen Streitkräfte de facto täglich eine Bilanz der russischen Angriffe mit genauen Zahlen veröffentlicht.

Künftig werde die Ukraine nur noch allgemeine Angaben zu den russischen Angriffen machen, kündigte der Luftwaffensprecher an. Zugleich versicherte er, dass die Bevölkerung weiterhin in Echtzeit vor Angriffen gewarnt und Luftalarm ausgelöst werden solle.

Die Truppen Moskaus feuerten laut Ihnat im Juli mehr als 450 Raketen verschiedener Typen auf die Ukraine ab. Darunter seien fast 200 ballistische Raketen gewesen.

jes

Latest stories

Weltgeschehen Absturz von 737 MAX in Äthiopien: Boeing muss 29 Millionen Dollar zahlen

Mehr als sieben Jahre nach dem Absturz einer Boeing-Maschine vom Typ 737 MAX in Äthiopien ist der US-Flugzeugbauer erneut zu einer Entschädigungszahlung in Millionenhöhe verurteilt worden. Das Unternehmen müsse der Familie eines bei dem Unglück getöteten UN-Mitarbeiters 29 Millionen Dollar (gut 25 Millionen Euro) zahlen, entschied am Mittwoch ein Geschworenengericht in Chicago. Das Urteil erging...

13 Aug. 2026 — vor 10 minutes

Topthemen Niedrigwasser: Binnenschiffer legen Drei-Punkte-Plan vor

Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Auswirkungen des Niedrigwassers in den Flüssen hat der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) einen Drei-Punkte-Plan vorgelegt. Es müsse vor allem die Förderung von niedrigwasseroptimierten Schiffen auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden, forderte BDB-Geschäftsführer Jens Schwanen in der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Zweitens müssten die Fahrrinnen an Mittel- und Niederrhein in maximal möglichem Tempo ausgebaut...

13 Aug. 2026 — vor 40 minutes

Topthemen Neue Eurovision-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein

Nach heftigem Streit um die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest (ESC) im Mai haben die Veranstalter nun entschieden, dass Länder im Kriegszustand nicht Gastgeber des Musikwettbewerbs sein dürfen. Entsprechende neue Regeln wurden am Mittwochabend von der Europäische Rundfunkunion (EBU) veröffentlicht. Demnach darf ab sofort auch kein Land den ESC ausrichten, wenn "eine heikle geopolitische Lage oder eine sonstige Situation...

13 Aug. 2026 — vor 1 hour