Sturz im Finale: Zverev überdehnt Knie
Alexander Zverev hat sich bei seinem Sturz während des Wimbledonfinals das rechte Knie überdehnt. Das sagte der French-Open-Sieger nach seiner 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6-Niederlage im Endspiel des Rasen-Klassikers gegen den neuen und alten Champion Jannik Sinner. "Es ist ein bisschen angeschwollen tatsächlich", meinte Zverev, er könne aber "normal gehen".
Zverev war im dritten Satz auf dem Rasen des Centre Courts ausgerutscht und hatte sich dabei das Knie überstreckt. Der Hamburger lag anschließend mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden, bis ihm Sinner aufhalf. Zverev konnte die Partie fortsetzen, das eigene Spiel war nur leicht eingeschränkt.
"Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten, beim Aufschlag richtig abzustoßen", sagte Zverev, weshalb auch seine Geschwindigkeit beim eigenen Service "nachgelassen" habe: "Aber alles andere lief gut. Ich habe mich gut von der Grundlinie aus bewegt und dort gut gespielt."
Schon vor zwei Jahren hatte sich Zverev in Wimbledon am Knie verletzt. "Da habe ich mir den Knochen angebrochen", sagte Zverev. Nun glaube er aber "nicht, dass es so schlimm" sei. "Ich habe es wieder zu sehr in die Extension gebracht. Wahrscheinlich wieder ein bisschen ein Knochen-an-Knochen-Prall. Ich glaube aber nicht, dass ich mir etwas gebrochen habe."
Mit der Niederlage gegen den italienischen Weltranglistenersten Sinner, der seinen Titel im All England Club erfolgreich verteidigte, verpasste Zverev fünf Wochen nach seinem Triumph bei den French Open den zweiten Grand-Slam-Titel seiner Karriere.
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