Stachowiak geht nach Schweden: "Großes Ziel bleibt die NHL"
Der deutsche Nationalspieler Wojciech Stachowiak (27) hat seinen Vertrag beim ERC Ingolstadt aufgelöst und wechselt zum schwedischen Eishockeyklub Örebro HK. Der WM-Silbermedaillengewinner von 2023 will sich über diesen Weg für die NHL empfehlen.
"Mein ganz großes Ziel bleibt nach wie vor die NHL. Die SHL ist die beste Liga in Europa und steht noch mehr im Fokus der Scouts und GMs in Nordamerika", sagte Stachowiak, der zuletzt Trainingsgast in Ingolstadt war, zum Abschied: "Mit dem Schritt nach Örebro möchte ich mir die größtmögliche Chance geben, mir den Traum von der NHL doch noch zu verwirklichen."
Der Stürmer habe "deutlich gemacht, dass er seine unmittelbare Zukunft nicht in Ingolstadt sieht", so ERC-Sportdirektor Tim Regan. Nach Beratungen stimmte der Klub der Vertragsauflösung zu. "Für uns ist die oberste Priorität, dass wir ausschließlich Spieler haben, die mit Leidenschaft und Konsequenz jeden Tag hart für den Erfolg des Teams und unserer Organisation arbeiten. Das kann 'Wojo' aktuell nicht erfüllen."
Nach fünf Jahren beim ERC war Stachowiak im Vorjahr als erster Profi der Klub-Geschichte direkt in die NHL gewechselt. Beim dreimaligen Stanley-Cup-Champion Tampa Bay Lightning kam er aber zu keinem Einsatz.
© 2008-2026 Sport-Informations-Dienst
Latest stories
Deutschland Antisemitismusbeauftragter Klein fordert "echte Gestaltungsrechte" für das Amt
Der scheidende Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat mehr Kompetenzen für das Amt gefordert. Der Beauftragte brauche "echte Gestaltungsrechte", sagte Klein dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Samstag. "Wenn beispielsweise im Familienministerium über Förderprogramme gegen Antisemitismus entschieden...
Topthemen Umfrage vor Abgeordnetenhauswahl sieht Linke in Berlin klar vorn
Vier Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin sieht eine Umfrage die Linke klar in Führung. Die Partei mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp kommt in der am Samstag veröffentlichten Befragung des Instituts Forsa für das Portal t-online auf 22 Prozent. Den zweiten Platz teilen sich die...
Topthemen Wadephul-Besuch in Kiew: Tägliche Bilder der Zerstörung dürfen niemanden kalt lassen
Nur wenige Stunden nach den neuen tödlichen russischen Angriffen auf ein Einkaufszentrum in der Ukraine ist Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) zu einem Solidaritätsbesuch in Kiew eingetroffen. "In den Tagen des 35. Unabhängigkeitstags der Ukraine ist es mir ein persönliches Anliegen, mir selbst ein Bild vor Ort zu machen", sagte der Minister nach Angaben des Auswärtigen Amts am Samstag bei seiner Ankunft...