Senatswahl in Alaska: Sullivan für Sullivan gegen Sullivan
Dan Sullivan unterstützt Dan Sullivan gegen Dan Sullivan: Im US-Bundesstaat Alaska nimmt ein Streit über zwei gleichnamige republikanische Kandidaten für die Senatswahl im November immer bizarrere Züge an. Nachdem ein pensionierter Lehrer namens Dan J. Sullivan den Amtsinhaber Dan S. Sullivan herausgefordert hatte, mischte sich nunmehr der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt Anchorage namens Dan A. Sullivan ein. Als der in seinen Worten "Original-Sullivan" fordere er die Menschen in Alaska "nachdrücklich auf, Senator Dan S. Sullivan zu wählen", schrieb er auf Facebook.
Die Republikaner hatten versucht, den Ex-Lehrer Dan J. Sullivan aus dem Rennen zu drängen, mit der Begründung, er sei nur angetreten, um Wähler zugunsten der Demokraten zu verwirren. Doch dieser zeigte sich hartnäckig und das oberste Gericht in Alaska bestätigte ihm im Juli, dass er weiter kandidieren könne.
Der republikanische Ex-Bürgermeister Dan A. Sullivan schrieb nun, Senator Dan S. Sullivan, der auch die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump genießt, sei "großartig für Alaska" gewesen.
In dem riesigen Bundesstaat leben nur etwa 740.000 Menschen, angesichts der knappen Mehrheitsverhältnisse im Senat könnte die Wahl in Alaska aber eine entscheidende Rolle spielen. Demokratische Wähler haben es einfacher: Für ihre Partei steht in Alaska nur eine Kandidatin mit dem Namen Mary Peltola zur Wahl.
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