Reese entschuldigt sich bei Fans: "Tut mir aufrichtig leid"
Fabian Reese hat nach seinem Wechsel von Hertha BSC zum VfL Wolfsburg Verständnis für die Enttäuschung der Fans gezeigt und um Entschuldigung gebeten. "Wenn jemand wegen meines Wechsels das Vertrauen in Fußballromantik verloren hat, dann tut mir das aufrichtig leid", sagte der 28-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
Der Offensivspieler hatte im Sommer 2025 noch seinen Vertrag bei Hertha bis 2030 verlängert und nach dem verpassten Aufstieg den Verein nur ein Jahr später verlassen. "Um das einzuordnen, muss ich vorneweg klar betonen, dass wir uns das alle ein Stück weit anders vorgestellt haben, als ich meinen Vertrag bei Hertha vor einem Jahr langfristig verlängert habe", sagte Reese.
Er könne nachvollziehen, dass sein Abschied kontrovers aufgenommen werde, wenn man "von außen auf diese Entwicklung blickt und keine Interna kennt". Es könne der Eindruck entstehen, "als würde mich mein Geschwätz von gestern nicht mehr interessieren. Aber so ist das nicht", betonte Reese. In Wolfsburg unterschrieb er ebenfalls bis 2030.
Die Reaktionen auf seine Person hätten ihn getroffen, "alles andere wäre gelogen", sagte der Offensivspieler. Dass sein Wechsel "mal so ein Politikum werden würde, das habe ich wirklich nicht kommen sehen".
Trotz der Trennung blickt Reese mit großer Verbundenheit auf seine Zeit bei Hertha zurück: "Berlin war das bislang schönste Kapitel meines Lebens." Doch auch in Wolfsburg hat er große Pläne. "Wir wollen eine Mannschaft aufs Feld bringen, die füreinander einsteht, die kämpft, die mögliche Erfolge gemeinsam feiert. Das sollen die Fans spüren." Für ihn stehe nach wie vor das Ziel an erster Stelle, "dass ich Bundesliga spielen will. Beim VfL sehe ich hierfür die langfristig besten Voraussetzungen."
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