Reaktion auf Trumps Umbenennungen: US-Serie "South Park" tauft sich in "South America" um
Die satirische Zeichentrickserie "South Park" hat angekündigt, sich als Reaktion auf die Umbenennung mehrerer Orte durch US-Präsident Donald Trump - die teils von Apple und Google übernommen wurden - fortan "South America" zu nennen. "Inspiriert vom Mut und Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von South Park in South America", erklärten die Schöpfer der beliebten US-Serie, Trey Parker und Matt Stone, am Dienstag auf der offiziellen Seite der Serie im Onlinedienst X.
Trump hatte erst vor wenigen Tagen für Aufsehen gesorgt, als er im Handelsstreit mit Kanada den Ontariosee an der Grenze zum nördlichen Nachbarn per Erlass zum "Lake America" machte. Am Sonntag verkündete er dann, den Bundesstaat New Mexico in "New America" umzubenennen.
In der vergangenen Woche schlug er zudem vor, die im Iran-Krieg umstrittene Straße von Hormus am Persischen Golf könnte künftig "Straße von Trump" heißen. Kurz darauf sprach er allerdings von einem nicht ernst gemeinten Vorschlag.
Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit hatte der Präsident bereits angeordnet, den "Golf von Mexiko" in "Golf of America" umzubenennen. Um diesen Entscheidungen nachzukommen, änderten sowohl Apple als auch Google die Namen dieser Gewässer auf ihren Karten für US-Nutzer.
Die satirische Animationsserie für Erwachsene "South Park" spielt in einer Kleinstadt in den USA. Sie greift häufig brisante Themen des Lebens in den USA auf und nimmt auch Trump regelmäßig auufs Korn.
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