Niedrigwasser im Rhein: NRW-Ministerin warnt vor Folgen für die Wirtschaft
Angesichts eines drohenden Niedrigwasser-Rekords im Rhein hat die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) vor den Folgen für die Wirtschaft gewarnt: "Der Rhein ist nicht nur Lebensader, er ist auch einer unserer wichtigsten Handelswege", sagte sie der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Die aktuell niedrigen Pegelstände stellten die Wirtschaft vor Herausforderungen. "Wir beobachten die aktuelle Lage daher sehr aufmerksam."
Forderungen der Wirtschaft nach einer Vertiefung des Rheins wies Neubaur aber zurück: "Eine Vertiefung der Fahrrinne auf der Gesamtstrecke ist nicht die Lösung." Sollte an einzelnen Stellen ein solcher Eingriff die Lage erheblich verbessern, müsse das im Einzelfall sehr sorgfältig abgewogen werden.
"Es wird leider nicht unsere letzte Niedrigwasserphase bleiben", sagte Neubaur der Zeitung weiter. "Wir müssen als Gesellschaft alles daran setzen, den Klimawandel zu bremsen - und zugleich muss sich jede und jeder leider auf die Folgen des Klimawandels einstellen." Die nordrhein-westfälische Landesregierung unterstütze deshalb Forschungsbestrebungen für moderne Schiffe, die bei geringerer Fahrrinne mehr transportieren könnten.
Latest stories
Bildergalerie Beschädigte Eisenbahnstrecke
Menschen gehen über eine beschädigte Eisenbahnstrecke in einem überschwemmten Gebiet, nachdem der Ravi-Fluss infolge heftiger Monsunregenfälle in Sheikhupura in der pakistanischen Provinz Punjab...
Bildergalerie In Burkas auf dem Laster
Afghanische Frauen in Burkas fahren in einem Kleinlaster auf einer Straße am Stadtrand von...
Topthemen Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: CDU fällt in Umfrage weiter hinter AfD zurück
Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fällt die CDU in einer neuen Umfrage weiter hinter die AfD zurück. In der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Mittel- und den Westdeutschen Rundfunk sowie die "Mitteldeutsche Zeitung" in Halle und die "Volksstimme" in Magdeburg liegt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD stabil bei 41 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze verliert...