Nach Geisterfahrer-Unfall in Hessen: Zwölfjährige stirbt an Verletzungen
Nach einem Geisterfahrerunfall auf der Autobahn 45 in Hessen ist eines von drei lebensgefährlich verletzten Kindern gestorben. Die Zwölfjährige erlag am Dienstag ihren Verletzungen, wie die Polizei in Gießen am Mittwoch mitteilte. Bei dem Unfall in der Nacht zum Sonntag nahe Florstadt waren die Autos einer 34-jährigen Falschfahrerin und eines 70-Jährigen frontal zusammengestoßen. Beide kamen durch den Unfall ums Leben.
Die Frau war demnach an der Anschlussstelle Florstadt entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf die A45 gefahren. Wenige Minuten später prallte ihr Wagen mit hoher Geschwindigkeit auf das Auto des 70-Jährigen, der auf der linken Fahrspur ordnungsgemäß in Richtung Hanau unterwegs war. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die 34-Jährige erlag später in einem Krankenhaus ihren Verletzungen.
Im Fahrzeug der Frau saßen zudem ihr 39-jähriger Ehemann und die drei gemeinsamen Kinder im Alter zwischen zehn und 15 Jahren. Alle vier wurden schwer verletzt. Eines der Kinder starb nun im Krankenhaus. Der zehnjährige Bruder befand sich laut Polizei weiterhin in lebensbedrohlichem Zustand. Der Zustand der 15-jährigen Schwester und des Vaters wurde als stabil eingestuft.
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