Mindestens vier Tote durch Erdrutsche auf den Philippinen
Durch Erdrutsche nach tagelangen Regenfällen sind auf den Philippinen mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. In der Provinz Benguet auf der Hauptinsel Luzon kamen nach Polizeiangaben vom Donnerstag zwei Menschen ums Leben, als Erdmassen eines Hangs auf ein Restaurant abrutschten. Ein weiterer Mensch sei lebend geborgen worden. Wie der Katastrophenschutz mitteilte, kamen bereits am Vortag zwei Menschen bei einem Erdrutsch in der benachbarten Provinz Rizal ums Leben.
Meteorologen warnten vor weiteren Erdrutschen, da der Boden kein weiteres Wasser aufnehmen könne. Auf Luzon sorgt ein tropisches Tiefdruckgebiet, der abgeschwächte ehemalige Tropensturm "Kujira", seit mehreren Tagen für starke Regenfälle. Der Inselstaat im westlichen Pazifik wird jedes Jahr im Schnitt von 20 Stürmen getroffen. Wissenschaftlern zufolge führt der menschengemachte Klimawandel zu häufigeren, längeren und stärkeren Extremwetterereignissen.
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