Medien: US-Torjäger Balogun für ein Spiel gesperrt
US-Angreifer Folarin Balogun (25) ist nach seinem Platzverweis im WM-Sechzehntelfinale um eine längere Sperre herumgekommen. Der Torjäger würde dem Team von Trainer Mauricio Pochettino einzig im Achtelfinale gegen Belgien fehlen. Mehreren Medien zufolge bestätigte ein Sprecher der US-Mannschaft am Freitag die Sperre für ein Spiel. In einem möglichen Viertelfinale wäre Balogun demnach wieder spielberechtigt.
Der beste Torschütze des US-Teams, der bereits dreimal bei dieser Endrunde getroffen hat, war nach seinem Treffer gegen Bosnien und Herzgewoina in der 64. Minute nach einem unglücklichen Tritt auf den Knöchel seines Gegenspielers des Feldes verwiesen worden.
Balogun beteuerte am Freitag seine Unschuld. "Zuallererst möchte ich betonen, dass es absolut unbeabsichtigt war", sagte er dem Athletic zufolge. "Die Entscheidung des Schiedsrichters lag in seiner Hand. Ich halte sie nicht für richtig. Eine Gelbe Karte wäre meiner Meinung nach angemessen gewesen, da es sich nicht um eine Absicht handelte."
Der Platzverweis stieß in Teilen des Gastgeberlandes auf großes Unverständnis. Selbst US-Außenminister Marco Rubio kritisierte die Entscheidung. "Sie sind beschissen behandelt worden", sagte er im Presseraum des Weißen Hauses in Washington. Schon vor Rubios Unmutsbekundung hatte Pochettino seinen Unmut über den Platzverweis kundgetan. "Für mich ist das niemals eine Rote Karte", sagte der Argentinier: "Es war zu keinem Zeitpunkt seine Absicht, den Spieler zu treten. Es war eine im Fußball ganz normale Aktion."
Die USA treffen im Achtelfinale (Dienstag, 2.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Seattle auf Belgien.
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