Klopp: Keine Ablöse für Red Bull - Mertesacker soll kommen
Das größte Hindernis ist beseitigt: Der Deutsche Fußball-Bund wird für den künftigen Bundestrainer Jürgen Klopp keine Ablöse zahlen müssen. Das berichtet die Bild-Zeitung am Donnerstag und skizziert Details einer möglichen Einigung des DFB mit seinem Wunschkandidaten. Demnach sei ein Vertrag bis zur WM 2030 angedacht, alle "wesentlichen Punkte" seien besprochen - und der 2014er-Weltmeister Per Mertesacker soll zum Verband kommen.
Die Auflösung von Klopps Vertrag als Red-Bull-Fußballchef bis 2029 gilt als wichtigste Hürde, die auf dem Weg ins Amt des Bundestrainers zu nehmen ist. Offensichtlich ist das Thema Millionen-Ablöse jedoch vom Tisch, stattdessen soll Klopp (59) dem österreichischen Energydrink-Konzern als Werbebotschafter erhalten bleiben. Auch Klopps Deal mit adidas (der DFB wird zu Nike wechseln) sei kein Problem, da dieser nach der WM auslaufe. Der DFB, adidas und der zuständige Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff antworteten zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Mertesacker ist laut des Bild-Berichts erster Kandidat für die Nachfolge des zum Jahresende ausscheidenden DFB-Geschäftsführers Andreas Rettig. Der ZDF-Experte, 41, hat bereits öffentlich Interesse an einer Position beim Verband bekundet. Für Mertesacker warben zuletzt auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und Bayern-Patron Uli Hoeneß. Zunächst plant Mertesacker allerdings eine Auszeit, ein Einstieg zum Jahresbeginn könnte daher gut passen.
Bekannt ist: DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Chef Hans-Joachim Watzke werden demnächst zu ihrer "Mission Klopp" aufbrechen. Die Bosse des deutschen Fußballs wollen ihren Wunschtrainer, der für MagentaTV die WM begleitet, in Amerika persönlich treffen, um "gegenseitige Vorstellungen auszutauschen". Klopps Debüt als Bundestrainer wäre vermutlich der Nations-League-Auftakt in Amsterdam gegen die Niederlande im September.
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