Kehrtwende: Trump verzichtet auf Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus
Überraschende Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg: Einen Tag nach Verkündung einer 20-prozentigen US-Gebühr für Schiffsfracht in der Straße von Hormus hat Trump den Plan am Dienstag wieder fallengelassen. Trump erklärte in seinem Onlinedienst Truth Social, er wolle die Einnahmen stattdessen mit "massiven" Handels- und Investitionsabkommen erzielen, die die Golfstaaten mit den USA abschließen wollten.
Dank des US-Militärs sei die "Straße von Hormus offen für den gesamten Schiffsverkehr mit Ausnahme des Irans", schrieb Trump weiter. Die Seeblockade iranischer Häfen solle wie geplant wiederaufgenommen werden.
Nach der Ankündigung der neuen Trump-Gebühr waren die Ölpreise zwischenzeitlich in die Höhe geschossen. Die Treibstoffpreise sind in den USA ein zentrales Thema vor den Kongresswahlen Anfang November.
lob/fs
© Agence France-Presse
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